Wahnsinns-Start für ‚Django Unchained‘

Quentin Tarantinos "Django Unchained" ist extrem erfolgreich angelaufen: Heftige 745.000 Leute sahen den Dreistünder an seinem ersten Wochenende in Deutschland - und das in nur 484 Kinos. Damit kam der Film auf einen Durchschnitt von über 1.500 Besuchern pro Kino und stellte gleichzeitig einen neuen Rekord auf: Nie zuvor ist ein Tarantino-Film so stark in Deutschland angelaufen. In den USA floppte Schwarzeneggers "The Last Stand", stattdessen sprang "Mama" an die Spitze der Charts.

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Den bisherigen Startrekord der Quentin-Tarantino-Filme hielt "Ingloriuos Basterds", der 2009 mit rund 363.000 Besuchern angelaufen war. Dieses Ergebnis hat "Django Unchained" nun mehr als verdoppelt – ein eindrucksvolles Ergebnis. Noch eindrucksvoller sind die mehr als 1.500 Besucher pro Kino, den der Oscar-nominierte Film erreichte. Laut Blickpunkt:Film sahen zudem 70.000 Leute den Film in Previews, insgesamt erreichte er also bereits mehr als 800.000 Zuschauer, die Millionenmarke dürfte spätestens am kommenden Wochenende fallen.

"Django Unchained" verdrängte Matthias Schweighöfers "Schlussmacher" vom Thron, der vor einer Woche so stark gestartet war. Mit weiteren 375.000 Besuchern kann Schweighöfer absolut zufrieden sein, insgesamt hat er damit die Mio.-Marke schon übersprungen. Sechsstellige Besucherzahlen erreichten am Wochenende zudem noch "Der Hobbit" (165.000) und "Life of Pi" (140.000), "Hannah Arendt" überzeugte auch am zweiten Wochenende mit weiteren 45.000 Zuschauern in deutlich weniger als 100 Kinos.

Auch weltweit führt "Django Unchained" nun die Charts an. Dank des internationalen Starts in 54 Ländern und Territorien spielte er am Wochenende weltweit 56,3 Mio. US-Dollar ein, fast doppelt so viel wie die neue Nummer 2, "Mama", die allerdings ihre 29,1 Mio. US-Dollar fast ausschließlich in den USA einsammelte. Auf den weiteren Plätzen folgen "Les Miserables" (27,2 Mio.), "Life of Pi" (24,1 Mio.) und "Der Hobbit", der sich mit weiteren 19,6 Mio. und insgesamt 919,6 Mio. weiter der Milliarden-Umsatzmarke nähert.

"Mama", ein Horrorthriller mit Jessica Chastain, setzte sich in den USA klar an die Spitze. 28,1 Mio. US-Dollar spielte er am Wochenende in Nordamerika ein. Platz 2 geht an die Vorwochen-Nummer-1 "Zero Dark Thirty", der weitere 17,6 Mio. US-Dollar einsammelte, dahinter folgen "Silver Linings" (11,3 Mio.) und "Gangster Squad" (9,1 Mio.). Einen völligen Fehlstart legte Arnold Schwarzenegger hin: Sein "The Last Stand" lief in mehr Kinos an als alle anderen Neustarts, inklusive "Mama", setzte aber nur miserable 6,3 Mio. US-Dollar um.  Schwarzeneggers Zeit als Kassenmagnet scheint um zu sein.

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