Die WAZ wechselt zurück zur dpa

Publishing Bad News für dapd: Die WAZ verlässt die insolvente Nachrichtenagentur und setzt künftig wieder auf die Deutschen Presse-Agentur. Vor rund vier Jahren hatte der dpa-Verzicht des Essener Konzerns noch für hohe Wellen im Konkurrenzkampf zwischen den Agenturen geschlagen. „Als Gesellschafter ist die WAZ Mediengruppe der dpa seit Jahrzehnten verbunden. Dass ihre Titel und Nachrichten-Portale in NRW und Thüringen wieder dpa-Kunden sind, freut uns sehr“, kommentiert dpa-Geschäftsführer Michael Segbers.

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Für ihre Rückkehr zur dpa setzt die WAZ Mediengruppe gleich auf die ganz große Lösung. So soll die Agentur die NRW-Tageszeitungen Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ), Neue Ruhr / Neue Rhein Zeitung (NRZ), Westfälische Rundschau (WR), Westfalenpost (WP) und den Kooperationspartner Iserlohner Kreisanzeiger (IKZ) sowie die drei Tageszeitungen der Zeitungsgruppe Thüringen – Thüringer Allgemeine (TA), Ost- thüringer Zeitung (OTZ) und Thüringische Landeszeitung (TLZ) – mit Text- und Bildmaterial beliefern. Auch im Web setzt die Essener nun voll auf dpa-Inhalte.

„Das überregionale, nationale und internationale Nachrichtenangebot der dpa ist eine gute Ergänzung zur hervorragenden Arbeit unserer Journalistinnen und Journalisten in NRW und Thüringen – wir können so die Qualität unserer Tageszeitungen weiter ausbauen“, sagt Christian Nienhaus, Geschäftsführer der WAZ Mediengruppe.

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