Was die FTD für ihre letzte Ausgabe plant

Publishing Eigentlich liegt sie erst morgen im Kiosk aus, die letzte Ausgabe der Financial Times Deutschland. Doch wer es nicht erwarten kann, durch die Abschiedsausgabe zu blättern, der kann sie schon heute um 20.30 Uhr als E-Paper blättern. Der stellvertretende Chefredakteur Sven Clausen und Agenda-Ressortleiter Horst von Buttlar betreuen die letzte Ausgabe, für die sich die Redaktion Einiges überlegt hat. Leser sollen noch einmal die Redaktion kennenlernen, das Beste und Kurioseste erfahren.

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“Die besten Scoops, die besten Seiten, die größten Irrtümer, die besten Optiken, die besten Kommentare”, verspricht die Webseite und erklärt, dass 1,25 Euro vom Copy-Preis (2,20 Euro) an die Reporter ohne Grenzen gehen. Darüber hinaus soll in die letzte Ausgabe all das rein, was lesenswert ist, aber einfach keinen Platz fand: Konzepte, wilde Thesen und “Anzeigenbuchungen, die nie kamen”. Die Redaktion selbst will sich nach eigenen Angaben in “Bildern und internen Mails” von ihren Lesern verabschieden. Für ein Abschiedsfoto auf der letzten Seite versammelte sich die gesamte Redaktion am vergangenen Sonntag im Hamburger Großraumbüro am Baumwall.

In einem einseitigen Leitartikel will man außerdem eine Art Vermächtnis hinterlassen. Die Redaktion will sich darin zu den Themen äußern, die ihr besonders am Herzen lagen, zu den Kolumnen der Kolumnisten und will einen Ausblick geben, was mit der Einstellunge der FTD “verschwinden sollte”.

Die Bilder von der letzten Redaktionssitzung belegen auch: Die Auktion der FTD-Andenken übertraf die Erwartungen. Die Pakete warten nun auf den Abtransport. 

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