Facebook fällt auf Nackte in Badewanne rein

Publishing Auch Facebook sieht nicht alles – richtig. Das Webblog "Theories of the Deep Understanding of Things" stellte das weltgrößte Social Network auf die Probe und veröffentlichte das Bild einer Badenixe. Und zwar mit vermeintlich ziemlich großen Brüsten. Doch der erste, flüchtige Eindruck täuscht: Die badende Blondine hat in der Wanne tatsächlich nur ihre Ellenbogen so in Positur gebracht, dass Facebooks Sichtenwächter auf die optische Täuschung hereinfielen. Das Social Network reagierte sofort – und entfernte das Bild.

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Wie zuverlässig agieren Facebooks Sichtenwächter? Das Webblog "Theories of the Deep understanding of Things" (TDUT) wollte es genau wissen und spielte mit dem weltgrößten Social Network Katz und Maus. Das skurrile Blog, das Animositäten im Web sammelt, narrte Facebook mit einer echten Eulenspiegelei.

So wurde das Bild einer blonden Badenixe auf der Facebook-Fanpage hochgeladen, die ihre Ellenbogen am Wannenrand abstützt. Wer nicht genau hinsieht – oder einige Fantasie besitzt – mag auf dem Bild gigantische, entblößte Brüste entdecken, die wiederum gegen die Richtlinen des Social Networks verstoßen hätten.

"Angst vor menschlicher Sexualität ungelöst"

Tatsächlich fiel Facebook auf die Falle herein – und entfernte die optische Täuschung binnen 24 Stunden. "Das ist vermutlich die verrückteste Situation, die wir je hatten", kommentiert der Blog den Facebook Fauxpax: "Dass ein Post solche Wellen rund um die Welt schlägt." TDUT erklärte, man habe die Wachsamkeit von Facebooks Sittenwächtern testen wollen.

Das Social Network reagierte umgehend kleinlaut und schaltete das Bild wieder frei. "Wir haben einen Fehler gemacht, das Bild entfernt zu haben und uns beim Seiten-Betreiber entschuldigt." Dabei wollte es TDUT unterdessen nicht belassen: "Unsere Mission mag zwar hiermit erfüllt sein. Unser viel wichtigeres Anliegen, auf die pathetische Angst vor dem menschlichen Körper und menschlicher Sexualität hinzuweisen, ist alles andere als gelöst." Fortsetzung der Facebook-Scherze also dürften folgen.

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