Google-Titel beschert Spiegel Kiosk-Flop

Publishing Wieder einmal zeigt sich: Internet-Themen wollen die Leute meist nicht auf Papier lesen. Diesmal machte Der Spiegel wieder einmal diese Erfahrung. Der Titel "Google - Die undurchsichtigen Methoden eines übermächtigen Konzerns" erreichte im Einzelverkauf in Kiosk, Supermarkt & Co. nur einen Wert von 279.780 - der schwächste Einzelverkauf seit einem halben Jahr. Auch Focus und stern können mit ihren Ausgaben 43/2012 nicht zufrieden sein - sie landeten ebenfalls klar unter den Normalwerten.

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Die 279.780 Einzelverkäufe sind für den "Google"-Spiegel nicht nur der schwächste Wert seit einem halben Jahr, sondern auch einer der zehn schlechtesten seit Start der IVW-Heftauflagenmessung Mitte der 1990er Jahre. Zudem liegt die Zahl mehr als 30.000 Einzelverkäufe unter dem 12-Monats-Durchschnitt des Magazins und mehr als 35.000 unter dem 3-Monats-Durchschnitt. Im Gesamtverkauf inklusive Abos, Bordexemplaren, etc. kam eine Auflage von 899.902 zusammen.

Dem stern half unterdessen auch Felix Baumgartner nicht. Der Österreicher, der mit seinem Stratosphären-Sprung viele Millionen Menschen vor den Fernsehern und Internet-Livestream begeisterte, bescherte dem stern unterdurchschnittliche Verkaufszahlen. Mit 233.424 Einzelverkäufen landete Ausgabe 43/2012 ("Der Mann, der vom Himmel fiel") sogar noch unter dem Heft der Vorwoche – und unter allen anderen der vergangenen vier Monate. Im Gesamtverkauf erreichte der stern eine Auflage von 787.251.

Weit unter Soll kam auch der Focus ins Ziel. Mit dem Titelthema "So schlafen sie besser!" erreichte das Burda-Magazin ganze 81.655 Einzelverkäufe, landete also meilenweit unter den Normalwerten von 108.000 (12-Monats-Durchschnitt), bzw. 106.000 (3-Monats-Durchschnitt). Schwächer war der Focus letzt mit Ausgabe 13/2012. Auch hier der Blick auf den Gesamtverkauf – der lag bei 536.940.

  

Sämtliche Heftauflagen von Spiegel, stern und Focus können Sie jederzeit mit unserem Cover-Check-Tool recherchieren.

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