Dapd will Mittwoch rund 100 Jobs streichen

Publishing Das Warten hat ein Ende: Am Montag gab Insolvenz-Verwalter Wolf von Fecht in der Geschäftsleiterunde bekannt, dass er am Mittwoch die Mitarbeiter informieren wird, von denen sich die zahlungsunfähige Agentur trennen muss. Wie Newsroom.de berichtet, sollen alle Ressorts arbeitsfähig bleiben. Allerdings werden die Bereiche Video und Sport wohl am stärksten personell betroffen sein. Der Restrukturierungsplan des Insolvenzverwalters sieht vor, dass rund 100 der 300 Jobs abgebaut werden müssen.

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Wie tragfähig das Sanierungskonzept jedoch tatsächlich ist, ist noch immer umstritten. So sieht es vor, dass alle acht insolventen Gesellschaften gerettet werden können und über den 1. Januar hinaus die Associated Press mit der dapd zusammenarbeitet. Vor rund einer Woche erst hatte die AP die Kündigung und eine Kooperation mit der dpa bekanntgegeben.

Zur Zeit prüft der Betriebsrat noch die Kündigungslisten unter Gesichtspunkten der Sozialauswahl.

Währenddessen geht die Suche nach Investoren weiter. Noch scheint es keinen ernsthaften Interessenten für die Agentur zu geben. Allerdings soll es weiterhin Gespräche geben. Bis Ende des Ende des Monats läuft das Insolvenzgeld noch. Bei der Investorensuche ist mittlerweile der Umstand in Vergessenheit geraten, dass die insolvente Agentur noch immer Peter Löw und Martin Vorderwülbecke gehört.

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