Windows-Chef Sinofsky muss gehen

Publishing Überraschende Trennung bei Microsoft: Der wertvollste Softwarekonzern der Welt verliert mit sofortiger Wirkung Steven Sinofsky, den Chef der Windows-Sparte, die seit Jahrzehnten als Cash-Cow des Tech-Pioniers gilt. Während Konzernchef Steve Ballmer von einem strategischen Umbau des Konzerns sprach, gehen Branchenexperten davon aus, dass Sinofsky gefeuert wurde. Der 47-Jährige, der seit 1989 bei Micosoft arbeitete, galt als möglicher Nachfolge-Kandidat von Ballmer als CEO.

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Nicht nur bei Apple knirscht es hinter den Kulissen: Auch der zweiwertvollste Technologiekonzern der Welt verliert einen Spitzenmanager. Steven Sinofsky, Chef der umsatzstarken Windows-Sparte, verlässt den Software-Pionier nach 23 Jahren. Wie es aussieht, nicht ganz freiwillig: Wie aus Branchenkreisen zu hören ist, galt Sinofskys Beziehung zu Konzernchef Steve Ballmer als belastet.

Einerseits wurden dem ehrgeizigen Windows-Chef, der die letzten beiden Generation des Betriebssystems verantwortete, CEO-Ambitionen nachgesagt, andererseits, galt sein Umgang mit anderen Top-Mangern des Konzerns als problematisch. Die Entwicklung erinnert nur allzu deutlich an die Demission von Scott Forstall bei Apple, dem ebenfalls Ambitionen auf den Vorstandsvorsitz nachgesagt wurden.

Die Trennung, die nach Handelsschluss verkündet wurde, erfolgte gerade mal drei Wochen nach dem Start von Windows 8, das erstmals auch bei mobilen Geräten wie dem konzerneigenen Tablet Surface zum Einsatz kommt. Sinofskys Nachfolge treten Julie Larson-Green und Tami Reller an.

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