iq digital übernimmt Vermarktung von FAZ.net

Marketing Die zur Verlagsgruppe Handesblatt gehörenden iq digital media marketing GmbH übernimmt die nationale Vermarktung von FAZ.net. Ziel sei, die Position des Online-Nachrichtenportals als starke Premiummarke mit hochwertigen Zielgruppen zu forcieren. Unabhängig davon beteiligen sich künftig - vorbehaltlich der kartellrechtlichen Zustimmung - die Zeit-Gruppe, der FAZ-Verlag und der Süddeutsche Verlag als Minderheitsgesellschafter mit jeweils 15 Prozent an der Vermarktungsfirma.

Werbeanzeige

Christian Herp, Geschäftsführer der iq digital media marketing GmbH sagt, FAZ.net passe ideal in die Qualitätsführerstrategie der Zielgruppen. Man biete "der Werbewirtschaft in einzigartiger Form hochwertige redaktionelle Umfelder in Verbindung mit effizienten, innovativen und reichweitenstarken Websites." Punkten will man künftig vor allem mit der hohen Reichweite: "Mit unserem Portfolio erreichen wir künftig über 17 Mio. Unique User und bieten dem Werbemarkt eine hohe Reichweite in absoluten Premiumumfeldern."
Im vergangenen Monat war iq digital media marketing laut IVW der neuntgrößte Vermarkter. Mit den Visits von FAZ.net würde der Vermarkter weiter aufsteigen, zumal die Seite der Frankfurter bislang vom Konkurrenten Tomorrow Focus vermarktet wurde. Besonders im Nachrichtensegment rückt man so weiter auf und brüstet sich damit, zusammengezählt eine höhere Reichweite als Spiegel Online zu erreichen.
Tobias Trevisan, der Sprecher der Geschäftsführung des FAZ-Verlages sagt, zur Betreuung von FAZ.net durch iq digital: "Wir wollen unser Digitalgeschäft in der Zusammenarbeit mit iq digital forcieren. Ein komplementäres Zusammenspiel mit den Portalen Zeit Online, Süddeutsche.de und Handelsblatt Online ist attraktiv für die Marktkommunikation von Kunden und Agenturen."
Die iq media marketing vermarktet bereits unter anderem die Printmedien Handelsblatt, WirtschaftsWoche, Zeit und Tagesspiegel. Im TV-Bereich wird N24 betreut. Online gehören Handelsblatt Online, Zeit Online, WirtschaftsWoche Online, golem.de, reuters.de und Süddeutsche.de zum Portfolio.
Am Unternehmen beteiligen sollen sich als Minderheitsgesellschafter mit jeweils 15 Prozent künftig auch die Zeit-Gruppe über Zeit Online, der FAZ-Verlag und der Süddeutsche Verlag. Detlef Haaks, Geschäftsführer des Süddeutschen Verlags sagt: "Das unternehmerische Zusammengehen der Gesellschafter führt zu einem deutlichen Kompetenzaufbau in der digitalen Vermarktung unserer Qualitätsmedien und zu stabilen Vermarktungsverhältnissen im digitalen Werbemarkt." 
Seit Pendat bei der Zeit-Gruppe, Rainer Esser betont: "Die Beteiligung der Zeit-Gruppe an der iq digital und die Partnerschaft mit anderen renommierten Online-Medienmarken ist ein wunderbarer Schritt in der digitalen Vermarktung von Qualitätsinhalten." Eine gemeinsame Vermarktung von Print-Inhalten ist derzeit nicht geplant.

Werbeanzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige

Werbeanzeige