Apple-Fernseher in 2013 wahrscheinlich

Der wertvollste Konzern der Welt hat in den vergangenen sechs Wochen ein Produktfeuerwerk abgebrannt wie noch nie in der 36-jährigen Konzerngeschichte. iPhone, iPod, iPad, iMac, MacBook Pro – alles neu. Die Offensive lässt nur zwei Schlüsse zu: Entweder Apple steht 2013 die große Langeweile bevor – oder der Tech-Pionier rüstet sich für den nächsten Mega-Launch. Im Kern der Spekulationen steht nur ein Produkt: der Apple-Fernseher. Die dünne Bauweise des iMacs liefert erste Hinweise.

Werbeanzeige

Der wertvollste Konzern der Welt hat in den vergangenen sechs Wochen ein Produktfeuerwerk abgebrannt wie noch nie in der 36-jährigen Konzerngeschichte. iPhone, iPod, iPad, iMac, MacBook Pro – alles neu. Die Offensive lässt nur zwei Schlüsse zu: Entweder Apple steht 2013 die große Langeweile bevor – oder der Tech-Pionier rüstet sich für den nächsten Mega-Launch. Im Kern der Spekulationen kann nur ein Produkt stehen: der Apple-Fernseher. Möglicherweise bietet die extrem dünne Bauweise des neuen iMac einen Hinweis aufs Design.  

Es ist nicht so einfach mit den Aktienmärkten. "Die Börse benimmt sich oft wie ein Alkoholiker; auf gute Nachrichten weint sie, auf schlechte lacht sie", fasste die Anlegerlegende André Kostolany einst das Wesen der Märkte zusammen.

Kaum anders dürfte es in diesen Tagen Apple-Aktionären gehen. Da brennt der iPhone-Hersteller in den vergangenen sechs Wochen ein Produktfeuerwerk wie noch nie ab, legt ein weiteres Rekordquartal vor, doch die Wall Street senkt den Daumen. Neues iPhones, neue iPods, das MacBook Pro mit Retina-Display nun auch in 13-Zoll, ein extrem elegant designter neuer iMac und das erwartete iPad mini? Über 85 Prozent Umsätze im Weihnachtsquartal sollen bereits von den brandneuen Produkten kommen!

Gesamte Produktpalette im sechs Wochen überholt

Der Börse ist das alles indes nicht genug – die Apple-Aktie fällt und fällt. Selbst der Überraschungscoup der Generalüberholung des klassischen iPads  ganze sieben Monate nach der Einführung der dritten Modell-Generation wurde von den Märkten achselzuckend quittiert.

Damit ist eines jedoch klar: Etwas wird sich im kommenden Jahr verändern. Wenn alle Apple-Produkte bis auf Weiteres überholt sind, was kann 2013 dann noch kommen? Die ganz große Langeweile ist für Apple als wertvollsten Konzern der Welt, der viel zu verlieren hat, im Grunde keine Option. Im Frühjahr nächsten Jahres muss also etwas passieren – und schon wieder ein neues iPad wird es her nicht sein.

TV-Ankündigung im ersten Halbjahr 2013 naheliegend

Ergo: Die Bahn ist frei für den Apple-Fernseher, über den seit Jahren spekuliert wird. "Der Frühling ist zwar nicht der ideale Startzeitpunkt, um ein Fernseh-Gerät nach Weihnachten und dem Super Bowl-Endspiel zu verkaufen, aber ein langsamer Start wäre auch eine Idee", mutmaßt Dan Frommer vom US-Techblog ReadWrite.

Damit würde Apple der eigenen Geschichte folgen. Im Januar 2007 stellte Steve Jobs in seiner wohl besten Keynote das erste iPhone vor – es sollte weitere sechs Monate dauern, bis die Apple Store erreichen würde. Beim ersten iPad verringerte sich die  Spanne zwischen Ankündigung und Auslieferung in den USA immerhin auf zehn Wochen.

Wie auch immer: Die Ankündigung eines Apple-Fernsehers, den etwa Staranalyst Gene Munster seit 2011 erwartet, ist nach der überraschenden Keynote  der vergangenen Woche um einiges wahrscheinlicher geworden. Apple muss liefern, das unterstrichen nicht zuletzte die jüngsten Quartalszahlen, denen das nachlassende Wachstum durch die Zahlreihen anzusehen war.

Werbeanzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige

Werbeanzeige