Facebook überrascht mit guten Mobile-Zahlen

Bemerkenswerte Trendwende beim weltgrößten Social Network: Facebook Werbeerlöse ziehen wieder an. Sowohl beim Umsatz als auch Proforma-Gewinn konnte das acht Jahre alte Internet-Unternehmen die Analystenschätzungen schlagen. Besonders erfreulich für Anleger: Das Sorgenkind, das Geschäft mit mobilen Anzeigen, befindet sich plötzlich im Aufwind. 14 Prozent der Werbeerlöse werde bereits mobil erzielt, erklärte Facebook. Die Aktie haussiert nachbörslich um beachtliche 13 Prozent.

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Bemerkenswerte Trendwende beim weltgrößten Social Network: Facebook Werbeerlöse ziehen wieder an. Sowohl beim Umsatz als auch Proforma-Gewinn konnte das acht Jahre alte Internet-Unternehmen die Analystenschätzungen schlagen. Besonders erfreulich für Anleger: Das Sorgenkind, das Geschäft mit mobilen Anzeigen, befindet sich plötzlich im Aufwind. 14 Prozent der Werbeerlöse werde bereits mobil erzielt, erklärte Facebook. Die Aktie haussiert nachbörslich um beachtliche 13 Prozent.    

Die Skepsis war überzogen: Nach dem enttäuschenden zweiten Geschäftsquartal konnte Facebook Anleger gestern nach Handelsschluss an der Wall Street im abgelaufenen Dreimonatszeitraum zwischen Juli und September wieder versöhnen.

Zwar verlor das weltgrößte Social Network im dritten Quartal wie schon im Vorquartal durch explodierende Kosten und Steuerbelastungen unter dem Strich Geld – das Minus belief sich auf 59 Millionen Dollar nach einem Plus von 227 Millionen im Vorjahr. Doch das war nur die oberflächliche Lesart.     

Treiber der Bilanz: Das mobile Werbegeschäft

Vor Abzug von Abschreibungen und Steuern hat Facebook tatsächlich 311 Millionen Dollar oder 12 Cent je Aktie verdient – das entsprach dem Wert des Vorjahres und lag ein Cent über den Analystenschätzungen. Die Umsätze zogen um 32 Prozent auf 1,26 Milliarden Dollar an. Die Analysten hatten mit gerechnet 1,23 Milliarden Dollar gerechnet.

Der eigentlich bemerkenswerteste Wert der Bilanz war indes unter der Oberfläche zu finden. Bereist 14 Prozent Umsätze werden durch das mobile Werbegeschäft generiert, erklärte Finanzvorstand David Ebersman. Das entspricht immerhin schon 152,6 Millionen Dollar – nach 0 Dollar im ersten Quartal.   

Aktie haussiert um 13 Prozent

Doch das ist nur Anfang. Wie Ebermans in der Telekonferenz erklärte, erlöst Facebook aktuell 4 Millionen Dollar Werbeanzeigen in seinem News-Feed pro Tag. Dreiviertel davon werden in der mobilen Facebook-App verbucht. Auf das Jahr hochgerechnet, entspricht das Erösen von mehr als einer Milliarde Dollar.

In anderen Worten: Das mobile Werbegeschäft, das bis gestern noch als die große Schwachstelle von Facebook galt, ist plötzlich der größte Wachstumstreiber! Anleger goutierten die verbesserten Geschäftsaussichten nachbörslich mit Kursaufschlägen von 13 Prozent auf  22 Dollar.

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