iPad mini: Apple hat das Tablet geschrumpft

Tech Die Gerüchte erwiesen sich als wahr: Apples CEO Tim Cook hat am Dienstagabend deutscher Zeit das iPad mini vorgestellt. Das sieben Zoll große Tablet ist die von Fans und Bloggern lang erwartete Kampfansage an die immense Android-Konkurrenz durch Amazon und Google. Marketing-Chef Phil Schiller ließ sich sogar dazu verleiten, das Nexus 7 nach allen Regeln der Kunst zu verreißen. Das Mini-iPad rangiert preislich zwischen dem iPad 2 und dem neuen iPod touch. Auch der große Bruder bekam ein Update.

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Die Gerüchte erwiesen sich als wahr: Apples CEO Tim Cook hat am Dienstagabend deutscher Zeit das iPad mini vorgestellt. Das sieben Zoll große Tablet ist die von Fans und Bloggern lang erwartete Kampfansage an die immense Android-Konkurrenz durch Amazon und Google. Marketing-Chef Phil Schiller ließ sich sogar dazu verleiten, das Nexus 7 nach allen Regeln der Kunst zu verreißen. Das Mini-iPad rangiert preislich zwischen dem iPad 2 und dem neuen iPod touch. Auch der große Bruder bekam ein Update.

Display: Das iPad mini macht seinem Namen alle Ehre und kommt mit einem 7,9 Zoll großen Bildschirm in den Handel. Die Auflösung liegt bei 1024×728 Pixeln und ist damit identisch mit der des iPad 2, das allerdings über eine Diagonale von 9,7 Zoll verfügt. Das bedeutet: Das Mini-Display liefert mehr Auflösung auf kleinerer Fläche. Ein Retina-Display ist es dennoch nicht. Der Vorteil: Alle bereits entwickelten Apps laufen ohne Anpassungen auf dem iPad mini.

Gehäuse: Das iPad behält auch in der kleinen Version seinen Metallrücken.  7,2 Millimeter ist das Gerät dünn und damit 25 Prozent schmaler als sein großer Tablet-Bruder. Es wiegt 308 Gramm und ist damit 53 Prozent leichter als das reguläre iPad. Apple bietet das Gerät in den Farben Schwarz und Weiß an.

Ferner kommt der iPad-Knirps mit dem neuen schmaleren Dock-Connector namens "Lighting" in den Handel. Dadurch schaffen die Ingenieure Platz auf der Gehäuse-Unterseite.

Innenleben: Das iPad mini kommt mit WLAN- und LTE-Unterstützung. Welche Frequenzen aus deutschen Netzen empfangbar sind, ist noch unklar. Das “normale” iPad kann beispielsweise nur die LTE-Frequenzen der Telekom in Großstädten nutzen. Der Akku des iPad mini soll bis zu zehn Stunden durchhalten – im WLAN-Betrieb.

Kamera: Wenig war vorab bekannt zur verbauten Optik. Die Frontkamera verspricht HD-Videochat per Facetime, die Rückkamera liefert Bilder mit fünf Megapixeln und Videos in Full-HD.

Das iPad mini kommt mit der aktuellen Version von Apples mobilem Betriebssystem iOS. In der sechsten Version verfügt die Software nicht nur über 3D-Ansichten von ausgewählten Metropolen, Siri beherrscht nun auch mehr Befehle. Dadurch lassen sich etwa Statusmeldungen an Apples Sprachassistent diktieren, der diese wiederum direkt an die Facebook-App weiterreicht.

Das Gerät lässt sich in der LTE-Version ab dem 26. Oktober in Deutschland vorbestellen. Das WLAN-only-Modell können Fans ab dem 2. November in den Stores kaufen. Die Preise beginnen bei 329 Euro für ein iPad mini mit 16 Gigabyte Speicher ohne LTE-Unterstützung.
Apples Marketingchef Phil Schiller nahm sich auf der Keynote ausgiebig Zeit, die Vorzüge des iPad mini gegenüber dem Nexus 7 von Google zu präsentieren. Das Surferlebnis sei besser, es bestünde nicht nur aus Plastik, auch der Rand sei nicht so klobig. So unterhaltsam der kleine "Rant" auch war, so verbittert schien einer der wichtigsten Männer bei Apple über den Erfolg des Google-Tablets.

Kleine Änderungen am normalen iPad, großes Update der Mac-Sparte
Außerdem bekam das große iPad ein Update. Mit dem neuen A6X-Chipsatz verspricht Apple noch einmal verdoppelte Grafik- und Rechenleistung bei identischer Akkulaufzeit. Desweiteren verfügt das iPad der vierten Generation über den kleinen Lightning-Anschluss.

Darüber hinaus verpasste Apple seiner Mac-Sparte ein umfangreiches Update. Der kleine Mac mini bekommt mehr Speicher und schnellere Prozessoren, das 13-Zoll-Macbook-Pro ist nun ebenfalls mit einem Retina-Display mit einer immensen Auflösung von 2560×1600 Pixeln verfügbar.

  
Wirklich beeindruckend ist das Design der neuen iMacs. An den Kanten ist das Gerät nur noch fünf Millimeter dünn. Apples Marketingchef Phil Schiller nutzte die Gelegenheit, “Fusion Drive” vorzustellen – eine Technologie, die schnellen Flashspeicher und regulären Festplattenspeicher zu einem Laufwerk kombiniert, um häufig genutzte Programme schneller zu starten.

Die deutschen Preise für die unterschiedlichen Modelle werden wir im Laufe des Abends im Artikel aktualisieren.

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