„The Voice“ stärker als „Das Supertalent“

Fernsehen Manchmal setzt sich Qualität doch durch: Die ProSiebenSat.1-Show "The Voice of Germany", in der tatsächliche Talente gecastet werden und keine Menschen vorgeführt werden, ist inzwischen erfolgreicher als RTLs "Supertalent" - trotz Dieter Bohlen und Thomas Gottschalk. 3,49 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen "The Voice" am Freitagabend bei Sat.1 - keine einzige "Supertalent"-Folge der aktuellen Staffel hatte bisher ein so großes junges Publikum. Auch insgesamt gewann "The Voice" den Freitag - mit 5,24 Mio. Sehern.

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Hier sind die 5 Dinge, die Sie über die Quoten vom Freitag wissen müssen:

1. "The Voice of Germany" stark wie nie zuvor
Sicher gab es einige Zweifel, ob "The Voice of Germany" auch im zweiten Durchlauf an die Erfolge der Premiere vor einem Jahr anknüpfen kann. Schon die beiden ersten Folgen der neuen Staffel haben diese Zweifel zerstreut. Mit 5,24 Mio. Zuschauern stellte die Show sogar einen neuen Alltime-Rekord auf. Der lag bisher bei 5,21 Mio. und stammte aus dem Dezember 2011, diesmal sahen bei Sat.1 noch mehr Leute zu. Im jungen Publikum gab es zwar keine neue Bestleistung – die liegt bei 3,96 Mio. – doch mit 3,49 Mio. und sagenhaften 30,4% gewann die Sat.1-Show auch hier souverän den Tag und lockte wie erwähnt sogar ein größeres junges Publikum an, als es "Das Supertalent" in diesem Jahr bisher geschafft hat.

2. "The Voice" beflügelt Sat.1-Comedies, "Pin" startet schwach
Im Anschluss an die erfolgreiche Castingshow profitierten wie schon am Donnerstag auch diesmal die folgenden Programme: Die Sat.1-Comedies "Knallerfrauen" und "Pastewka" belegen mit 2,15 Mio. und 1,39 Mio. 14- bis 49-Jährigen die Plätze 2 und 4 der Tages-Charts und erzielten rekordverdächtige Marktanteile von 21,9% und 16,1%. "Pin – Das People-Magazin" machte Sat.1 am Vorabend hingegen nicht glücklich: Nur 550.000 sahen die neue Sendung um 19.30 Uhr – ein mieser Marktanteil von 6,7%.

3. Restliche Privatsender haben nichts zu melden
RTL, ProSieben & Co. hatten am Freitagabend ganz klar das Nachsehen. So kamen "Wer wird Millionär?" und "Die Bülent Ceylan Show" bei RTL nur auf Zielgruppen-Marktanteile von 11,2% und 10,8%, ProSieben blieb mit "Next" und 8,1% klar unter der 10%-Marke hängen. Auch Vox kam mit "CSI: Miami" (5,8%) und "CSI" (6,6%) nicht an die Sender-Normalwerte heran, steigerte sich am späten Abend mit "Law & Order: Special Victims Unit" aber immerhin noch auf 9,3%. Bei RTL II erzielte "Johnny English" mit 750.000 14- bis 49-Jährigen ordentliche 6,5%, kabe eins kam mit "Castle", "Body of Proof" und "A Gifted Man" auf miese 4,6%, 4,6% und 3,3%.

4. "Kalkofes Mattscheibe" stürzt ins Mittelmaß
Schade. Nach der glänzenden Premiere mit einem Marktanteil von 2,0% hat "Kalkofes Mattscheibe Rekalked" diesmal nur die Hälfte erreicht. 100.000 14- bis 49-Jährige wollten die neue Tele-5-Reihe um 20 Uhr sehen – ein Marktanteil von 1,0%, der sogar leicht unter dem Sender-Normalniveau der vergangenen 12 Monate (1,3%) liegt. Immerhin: Erfolgreicher als "Rüttens Bullshit-Universum", "ulmen.tv" und "Stuckrad-Barre" am Donnerstag war Kalkofe damit erneut.

5. ZDF-Krimis schlagen ARD-Familiendrama
"Der Kriminalist" ist im ZDF gut, aber nicht sehr gut in die neue Staffel gestartet. 4,68 Mio. sahen die erste von fünf neuen Episoden der Krimiserie – ein Marktanteil von 15,1%. Damit belegt "Der Kriminalist" Platz 2 in den Tages-Charts, musste sich nur "The Voice of Germany" geschlagen geben. "Flemming" erreichte danach mit 4,25 Mio. Sehern noch ordentliche 13,8% und blieb ebenfalls noch vor dem ARD-Film "Liebe am Fjord – Abschied von Hannah", der mit 3,82 Mio. und 12,3% im Mittelmaß hängen blieb. RTLs "Wer wird Millionär?" belegt in den Tages-Charts des Gesamtpublikums Platz 3: 4,53 Mio. sorgten für 14,7%.

Die Top 20 der meistgesehenen Sendungen bei den 14- bis 49-Jährigen und die "5 Dinge" der vergangenen Tage finden Sie wie immer hier.

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