txtr bringt Mini-E-Reader unter zehn Euro

Publishing Das könnte eine kleine Revolution auf dem E-Book-Markt sein: Die Berliner E-Book-Plattform txtr hat auf der Frankfurter Buchmesse den neuen E-Reader Beagle vorgestellt. Das Gerät ist sehr klein, leicht, reduziert und soll vor allem von Telekommunikationsfirmen vertrieben und subventioniert werden. txtr rechnet mit einem durchschnittlichen Verkaufspreis von 9,90 Euro pro Reader. Konkrete Vertriebspartner und ein Datum für den Verkaufsstart wurden von txtr noch nicht genannt.

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Das könnte eine kleine Revolution auf dem E-Book-Markt sein: Die Berliner E-Book-Plattform txtr hat auf der Frankfurter Buchmesse den neuen E-Reader Beagle vorgestellt. Das Gerät ist sehr klein, leicht, reduziert und soll vor allem von Telekommunikationsfirmen vertrieben und subventioniert werden. txtr rechnet mit einem durchschnittlichen Verkaufspreis von 9,90 Euro pro Reader. Konkrete Vertriebspartner und ein Datum für den Verkaufsstart wurden von txtr noch nicht genannt.

Erste Verträge sollen in den kommenden Wochen unterzeichnet werden. Der Beagle soll außer in Europa auch in Asien und den USA zu haben sein. Als Kooperationspartner kommen hierzulande wahrscheinlich in erster Linie Mobilfunkbetreiber wie die Telekom, E-Plus, O2 oder Vodafone in Frage, die den txtr Beagle in bestimmten Vertragspaketen mit anbieten könnten.

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Thomas Leliveld, Chief Commercial Officer von txtr demonstriert den neuen E-Reader Beagle

Das Gerät selbst hat ein 5-Zoll-Display mit E-Ink-Technik, ist also lesefreundlich. Betrieben wird der Beagle mit zwei normalen AAA-Batterien, die ein ganzes Jahr lang halten sollen. Es gibt noch nicht einmal ein Ladekabel oder ein Datenkabel für den Beagle. E-Books sollen drahtlos via Bluetooth mit einer txtr-App vom Smartphone oder Tablet auf das Gerät übertragen werden. Derzeit gibt es die App nur für Android-Geräte, eine iOS-Version soll in Kürze folgen. Den Beagle gibt es zudem in vier verschiedenen Farben.

txtr ist nach eigenen Angaben derzeit in zehn Ländern vertreten. In den nächsten sechs Monaten sollen zehn bis 15 Länder dazukommen, u.a. Polen, Irland, Spanien, Niederlande, USA, Schweiz, Frankreich und Dänemark. Sollten sich genügend Vertriebspartner finden, könnte das reduzierte, sehr günstige Gerät für einen weiteren Verbreitungsschub von E-Books in Deutschland sorgen. Aber die E-Book-Akzeptanz hierzulande steigt ohnehin. Laut dem Telekommunikations-Branchenverband Bitkom lesen mittlerweile elf Prozent der Deutschen E-Books. 2010 waren es laut Bitkom erst vier Prozent, die auch nur in Erwägung zogen, überhaupt ein E-Book zu kaufen.

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