„Propagandamaschine“: Kachelmann attackiert Schwarzer

Publishing In einem Gespräch mit dem Spiegel kritisieren Jörg Kachelmann und dessen Frau Miriam Falschbeschuldigungen im Bereich Missbrauch und Vergewaltigung. Sie seien zu einem Massenphänomen geworden. Die Ehepaar übt zudem heftige Kritik an Emma-Chefredakteurin Alice Schwarzer, die während des Marathon-Prozesses für die Bild als Gerichtsreporterin tätig war.

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So sei sie "von Anfang an Partei und Propagandamaschine" gewesen. Jörg Kachelmann dazu: "Frau Schwarzer und ihre Vasallinnen stehen meiner Ansicht nach schon lange nicht mehr auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung." Sie kämpfe nicht mehr für die notwendige Gleichstellung der Geschlechter, sondern für die "Privilegierung eines Geschlechts und die Kriminalisierung des anderen".
Über die Zeit im Gefängnis und vor Gericht hat das Ehepaar ein Buch (Recht und Gerechtigkeit, Heyne-Verlag) geschrieben, das nächste Woche erscheint. Darüber hinaus wolle man sich stark machen für die Opfer von Falschbeschuldigungen. Laut Miriam Kachelmann gebe "eine Opferindustrie, die in dieser kranken Form endlich weg muss", erklärt die 26-Jährige im Spiegel. Zu diesem Zweck wolle man ein "informelles Netzwerk" gründen.

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