Schweiger-Tatort soll zwei Millionen kosten

Fernsehen Bis zu 1,5 Millionen Euro kostet ein "Tatort" für gewöhnlich. Der neue Hamburger Krimi wird einem Bericht der Bild am Sonntag zufolge jedoch bis zu zwei Millionen Euro Etat benötigen. Grund: Im Streifen mit Till Schweiger soll es richtig rund gehen. Die Macher planen "einen temporeichen Action-Thriller mit mehr Pyrotechnik, kaputten Autos und mehr Schießereien", sagte Regisseur Christian Alvart der Zeitung. Christian Granderath, NDR-Fernsehfilm-Chef, wollte das weder bestätigen noch dementieren.

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Er sagt im BamS-Artikel: "Über Geld reden wir generell nicht." Mehr Einblicke gibt Regisseur Alvart. Er fragt rhetorisch: "Können Sie sich vorstellen, dass Til Schweiger an der Tür klingelt und um Einlass und Alibi bittet? Nein, der fragt nicht an der Tür, der tritt sie ein", und gibt damit bereits die Stoßrichtung des neuen Tatorts vor.
Mit Schweiger in der Hauptrolle soll der Krimi aus der Hansestadt zu einer Art "Lethal Weapon an der Waterkant" werden. Dennoch wollen die Macher mit den Filmen langjährige Tatort-Zuschauer nicht verschrecken. Für Christian Alvart, mit "Fall 39" bereits Hollywood-erprobt, ist der Tatort kein fremdes Terrain. Bereits zwei Mal stand er für den Kieler Tatort hinter der Kamera.
Neben der inhaltlichen Konzeption und den potentiellen Kosten wurde ein weiteres Detail zum Schweiger-Tatort bekannt. Seine 15-Jährige Tochter Luna wird ebenfalls zum Cast gehören. Ihre Rolle: Die Tochter des von Schweiger verkörperten Kommissars Nick Tschauder. Die Film-Familie ist aber noch nicht komplett: Nach einer Schauspielerin für die Frau von Tschauder wird noch gesucht.

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