Start von Volks-TV erneut verschoben

Fernsehen Der Start des von Helmut Thoma initiierten Programmfensters Volks-TV verschiebt sich ein weiteres Mal. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet liegt der Grund hierfür in bürokratischen Hindernissen bei den Verhandlungen mit Investoren. Derzeit müssten Verträge in die Landessprachen der Investoren übersetzt werden und Währungen auf einen gemeinsamen Wert umgerechnet werden, heißt es. Volks-TV sollte eigentlich Ende September starten, ursprünglich war sogar ein Start im Frühjahr anvisiert.

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Neben den Problemen mit den Investoren stehen für den neuen TV-Sender noch Prüfungen durch Medienaufsichts- und -konzentrationsgremien an, berichtet die SZ. Aktuell werde ein Sendestart zum Jahreswechsel angestrebt.
Volks-TV soll Mantelprogramm für regionale Sender liefern. Durch den Zusammenschluss nach Vorbild der amerikanischen TV-Networks soll eine Millionen-Zielgruppe erreicht werden. Dadurch will Volks-TV für Werbekunden und Sponsoren attraktiv sein. Beteiligt sind Kanäle aus Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Berlin, Hessen und Baden-Württemberg.
Hinter den Plänen stecken keine Unbekannten: Initiator ist Helmut Thoma, der in den 1980er und 1990er Jahren entscheidend an der Entwicklung von RTL beteiligt war. "Mein Ziel es ist, eine merkbare dritte Kraft im deutschen Privatfernsehen zu werden", sagte er 2011 im Hinblick auf sein neues Projekt. Als zweiter Geschäftsführer bei Volks-TV fungiert Helmut Keiser. Der 1998 gründete den Sender Giga TV.

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