Emmy-Awards: „Mad Men“ gehen leer aus

Fernsehen Nach Jahren des Preise-Abräumens wurde in der vergangen Nacht die US-Erfolgsserie "Mad Men" von TV-Thron gestoßen. Bei der Verleihung der Emmy-Awards ging die Serie komplett leer aus, dabei war sie häufiger nominiert als jede andere Sendung. Der begehrte Preis für die beste Drama-Serie, der bereits viermal an "Mad Men" ging, wurde stattdessen an den großen Gewinner des Abends, "Homeland", verliehen. Eine Überraschung gab es in der Kategorie "bester Hauptdarsteller Comedy".

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"Homeland" räumte neben dem Hauptpreis noch die Preise für die beste Schauspielerin und den besten Schauspieler in einer Drama-Serie ab. Die Pilotfolge wurde zudem für das beste Drehbuch ausgezeichnet. Damit ist "Homeland" der absolute Gewinner des Abends.
Ähnlich erfolgreich war die Comedyserie "Modern Family". Sie gewann ebenfalls vier Emmys. Einmal den Hauptpreis für die beste Comedy-Serie, zudem die Auszeichnungen für die besten Comedy-Nebendarsteller männlich und weiblich, sowie den für die beste Regie in einer Comedy-Serie. Vier Preise erhielt zudem die Miniserie "Game Change".
Eine Überraschung gab es in der Kategorie bester Comedy-Hauptdarsteller. Hier ging der Award nicht an den Favoriten Jim Parsons, der bereits in den vergangenen beiden Jahren den Titel gewann. Stattdessen wurde Jon Cryer für seine Rolle als Alan Harper in "Two and a half men" ausgezeichnet. Diese Rolle wurde bislang als Nebenrolle angesehen. Sechs Jahre war Cryer daher als Nebendarsteller nominiert worden, 2009 gewann er den Titel. 
Mit der Auszeichnung gelang ihm das, was seinem langjährigen Serienkollegen Charlie Sheen trotz viermaliger Nominierung nicht gelungen ist. Sheens Nachfolger Ashton Kutcher war weder als Haupt- noch als Nebendarsteller nominiert.
Die komplette Liste der Gewinner finden Sie hier.

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