Kölner Zoo nimmt Facebook-Seite vom Netz

Publishing Der Kölner Zoo löscht sein Facebook-Profil aufgrund vermehrter Beschimpfungen und der Veröffentlichung privater Adressen von Zoo-Mitarbeitern. Besonders Zoodirektor Theo Pagel und der kaufmännischer Vorstand, Christopher Landsberg, wurden Zielscheibe der empörte Facebook-Gemeinde und stellten, nach Angabe von Welt Online, Anzeige gegen die Verantwortlichen Daten-Verstreuer.

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Hintergrund: Am 25.August griff der sibirischen Tiger Altai eine Tierpflegerin an. Um die Mitarbeiterin zu retten, ließ der Zoodirektor den Tiger erschießen. Dieser Entschluss wiederum empörte die Facebook-Kritiker.

Bereits am vergangenen Dienstag hatte der Zoo-Chef reagiert und gepostet: "Wir behalten uns vor, Kommentare, die pietätlos und einfach weit unter der Gürtellinie sind, zu löschen oder die Kommentarfunktion ganz auszuschalten". Nachdem allerdings persönliche Daten von Zoo-Mitarbeitern veröffentlicht wurde, nahm Pagel die Facebook-Site vom Netz.
Die Tierschützer reagierten und widmeten dem verstorbenen Tiger Altai nun auch eine eigene Page beim US-Netzwerk.

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