Google dampft den Ad Planner ein

Schade: Das einzige frei zugängliche Tool, das hochgerechnete Reichweitenzahlen zu fast allen relevanten Websites der Welt veröffentlicht hat, wird im September stark eingeschränkt. Am 5. September wird Google seinen Ad Planner relaunchen. Ab dann lassen sich nur noch Daten zu Websites recherchieren, die zum Google-eigenen Werbenetzwerk gehören. Große Angebote wie Amazon oder die Wikipedia fallen aus dem Tool, das dann Google Display Network Ad Planner heißt, heraus.

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Schade: Das einzige frei zugängliche Tool, das hochgerechnete Reichweitenzahlen zu fast allen relevanten Websites der Welt veröffentlicht hat, wird im September stark eingeschränkt. Am 5. September wird Google seinen Ad Planner relaunchen. Ab dann lassen sich nur noch Daten zu Websites recherchieren, die zum Google-eigenen Werbenetzwerk gehören. Große Angebote wie Amazon oder die Wikipedia fallen aus dem Tool, das dann Google Display Network Ad Planner heißt, heraus.

Auch MEEDIA nutzte den Ad Planner in der Vergangenheit immer wieder für Analysen – u.a. für Tabellen mit den erfolgreichsten Websites der Fußball-Bundesliga-Clubs. Gerade solche Rankings werden ab September nicht mehr möglich sein, denn Angebote, die nicht auf Werbevermarktung angewiesen sind – und dazu zählen u.a. auch die meisten Fußballclubs – werden dann nicht mehr im Ad Planner auftauchen.

Die Maßnahme betrifft aus der aktuellen deutschen Top 50 derzeit amazon.de, wikipedia.org, live.com, bing.com, telekom.com und bahn.de, zu denen es ab September keine Zahlen mehr geben wird. Von den großen Nachrichten-Websites fallen u.a. n-tv.de, tagesschau.de, heute.de und taz.de heraus. Eine unschöne Einschränkung des Tools, das seit dem Start hochgerechnete Reichweitendaten für potenziell fast alle Websites der Welt angeboten hatte – und das im Gegensatz zu Anbietern wie Nielsen oder Comscore erstmals kostenlos.

Im Zuge des Relaunches und der Einschränkung wird das Tool seinen Namen in Google Display Network Ad Planner ändern. Außerdem werden einige demographische Daten wie die Ausbildung und das Haushaltseinkommen nicht mehr verfügbar sein und an den Unique-User-Zahlen der verbleibenden Websites soll justiert werden. Kostenlose Tools, die Werbe-Netzwerk-unabhängige Daten liefern, gibt es ab dem 5. September dann nicht mehr – sieht man von Alexa.com ab, dessen Daten aber im Vergleich zum Ad Planner oftmals weit von der Realität entfernt waren und sind.

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