Blogger Kahn wechselt von Yahoo zu Bild.de

Publishing Der nächste Anlauf im Social-Web für Oliver Kahn: Nach seinem eher peinlichen Twitter-Ausflug während der Fußball-Europameisterschaft als ZDF-Experte, besinnt sich der Torhüter-Titan, auf das was er einigermaßen kann: Bloggen. Im der vergangenen Saison analysierte der Teilzeit-Web-Unternehmer noch in seinem Yahoo/Eurosport-Blog das Bundesliga-Geschehen. Jetzt wechselt er zur neuen Spielzeit zu Bild.de. Auch in dem neuen Blog soll die Werbung für sein Web-Projekt Fanorakel eine wichtige Rolle spielen.

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In seinen – tatsächlich – ganz gelungenen Postings für das gemeinsame Sportangebot von Yahoo und Eurosport bekam Kahn immer wieder den Dreh und wies auf eine aktuelle Umfrage von Fanorakel hin. Im Beschreibungstext des Blogs stand sogar ganz offen, dass das Start-up "auch im Mittelpunkt seiner wöchentlichen Kolumne" stehen würde.
Ähnliches ist wohl auch nach seinem Wechsel zu Bild.de zu erwarten. Denn laut Kahn soll es in den neuen Postings "nicht al­lein um The­men aus dem Ta­ges­ge­schäft, son­dern ins­be­son­de­re um Mei­nun­gen der Fans, die über fanorakel.de per­ma­nent er­mit­telt wer­den und in mei­nem Blog kom­men­tiert wer­den" gehen. Dazu wird der Ex-Torhüter je­weils am Mon­tag nach ei­nem Bun­des­li­ga-Spiel­tag seine Texte veröffentlichen.
Bei der Bild scheint man allerdings davon überzeugt, mit Oliver Kahn weniger einen Werber in eigener Sache verpflichtet zu sondern, sondern einen Experten, der die "Mar­ke Bild im Fuß­ball noch mei­nungs­stär­ker" macht, wie der Bild-Sportchef Walter M. Straten erklärt. "Unser neuer Blogger ist völiig frei bei der Themenwahl. Er wird die User – und manchmal vielleicht auch die Redkation überraschen."Das Yahoo/Eurosport-Blog verzichtete allerdings auf einen essentiellen Bestandteil des Bloggens: die Kommunikation mit den Nutzern. Kommentare waren in der eindeutig als Blog ausgeschriebenen Rubrik nicht möglich. Dazu passt, dass sich Kahn im Umgang mit den Nutzern auch bei seinem ersten Twitter-Versuch nicht gerade als gesprächig erwies. Insgesamt setzt er lediglich wenige Tweets ab. Pünktlich zum EM-Ende wendete er sich komplett vom Microblogging-Dienst ab. Spannend wird nun sein zu beobachten, wie der TV-Experte bei Bild.de mit der Leser-Komunikation umgeht.

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