Die beliebtesten Apps Deutschlands

Publishing Die Messaging-Anwendung WhatsApp ist noch vor Facebook die beliebtste App deutscher Smartphone Nutzer. Das geht aus dem Mobile Monitor 2012 des Marktforschungsinstitutes Goldmedia Custom Research GmbH hervor. Die beiden Apps sind demnach in der Nutzergunst mit Abstand in Führung. Auf Rang drei folgt die Wettervorhersage, die wiederum großen Abstand vor weiteren Apps aufweisen kann. Darunter sind auch Nachrichten-Angebote, die jedoch enger beisammen liegen, als häufig behauptet.

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Danach befragt, welche drei Apps sie am meisten nutzen, nannten von knapp 2000 Befragten 552 Personen WhatsApp und 522 Facebook. Im Vorjahr lag noch Facebook vor WhatsApp. Die drittmeisten Nennungen erhielt in der aktuellen Befragung mit deutlichem Abstand nach vorne wie nach hinten die Wettervorhersage, die 294 mal angeführt wurde.
Dahinter folgen eine Reihe an Apps mit fast gleich vielen Nennungen. Ebay kommt auf Platz vier (85 Nennungen), gefolgt von der Anwendung der Deutschen Bahn (65 Nennungen). Dann folgt das erste Angebot eines deutschen Verlagshauses: Die App des Spiegel wurde 64 mal angeführt, liegt damit gleichauf mit der Navigation und knapp vor dem beliebtesten Spiel, Angry Birds, das 58 Personen als eine der drei meistgenutzten Apps bezeichneten.
Auf den folgenden Plätzen dominieren Nachrichtenangebote: Die App des Kicker, im Vorjahr noch drittmeistgenannte App, wurde 50 mal angeführt und liegt damit an Rang neun. Die von Verlegerseite hoch umstrittene, mit dem Grimme Online Award ausgezeichnete tagesschau-app kommt auf 36 Nennungen. Ebenso viele bekommt die Anwendung von n-tv. Bild.de wird 32 mal aufgeführt. Überraschend weit hinten landet mit gerade einmal 29 Nennungen Twitter. Auch der Kalender mit gleich vielen Nennungen gehört eher nicht zu den stark genutzten Anwendungen.
Dass mit WhatsApp und Facebook zwei Kommunikations-Apps die klar am meisten genutzten Anwendungen sind, bedeutet laut der Studie jedoch nicht, dass die klassische SMS an Bedeutung verloren habe. 74 Prozent der Smartphone-Besitzer nutzen diese der Befragung nach mindestens "mehrmals pro Woche". 2011 waren es gerade einmal zwei Prozent mehr.
Viele Nutzer wünschen sich zudem, mit ihrem Smartphone Bus- und Bahnkarten kaufen zu können. Diese Möglichkeit ist bislang nur in wenigen Städte gegeben. Eine solche App landet in einem ebenfalls im Rahmen der Untersuchung erstellten Ranking von 21 zukünftigen Smartphone-Anwendungen auf den ersten Platz. Das Handy generell als Kredit- oder EC-Karten-Ersatz verwenden zu können, wünschen sich jedoch deutlich weniger Befragte.
Die Mobile Monitor Studie wurde zum zweiten Mal durchgeführt. Verantwortlich ist das Marktforschungsinstitut Goldmedia Custom Research GmbH, dass die Untersuchung in Zusammenarbeit mit dem Online-Panel-Anbieter respondi AG erstellt hat. Basis ist eine Onlinebefragung von 2000 Smartphone-Nutzern in Deutschland. Darin inbegriffen sind sowohl iPhone-Nutzer, als auch Besitzer von Android-Handys oder Geräten mit anderen Betriebssystemen.

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