Einzelverkauf: stern markiert Rekordtief

Publishing Sex sells ... aber nicht immer. Diese Erfahrung musste die Chefredaktion des stern Ende Juni in der Verkaufswoche 26 machen. Das Cover "Make Love" zum gleichnamigen Aufklärungsbuch "für die Generation Neon" (Verlagswerbung) fand im Einzelverkauf nur 226.804 Liebhaber - ein historischer Kiosk-Tiefstwert für den G+J-Titel. Weit erfreulicher lief es in der gleichen Heftwoche für den Spiegel, der mit dem (Schreckens-)Szenario "Wenn der Euro zerbricht" 330.752 Magazine im EV absetzte.

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Für Blattmacher Georg Mascolo ist die Euro-Ausgabe zugleich der am viertbesten verkaufte Titel des Jahres (ohne DVD). Beim Focus landete die EV-Bilanz im Mittelmaß: Zwar konnten die Münchner um Chefredakteur Uli Baur die 100.000-Marke diesmal nicht knacken, mit 97.081 verkauften Exemplaren gab es aber gegenüber der Vorwoche einen immerhin leichten Aufwärtstrend. Der stern hingegen unterbot seinen bisherigen EV-Tiefstwert aus Heftwoche 17 ("Die mächtigste Frau der Welt") um rund 6.000 Exemplare.
Hier auch noch die Gesamtverkaufszahlen der Titel inklusive Abonnenten und sonstigen Verkäufen: Der Spiegel kam auf 947.755 Heftverkäufe, der stern lediglich auf 788.814, der Focus auf 532.609. Alle Zahlen sowie Vergleichswerte der Verkäufe der aktuellen Magazine in den letzten Jahren sind hier im MEEDIA Cover-Check zu finden.

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