Kim Dotcom singt für den Weltfrieden

Publishing "Der Krieg um das Internet hat begonnen, Hollywood kontrolliert die Politik, die Regierung tötet Innovation!" Eine Megafon-Stimme deklamiert diese Sätze, im Hintergrund Synthesizer-Klänge im 80er-Stil, ein dicklicher Mann mit Brille ruft mit geballten Fäusten in ein imaginäres Publikum an den Bildschirmen: "Lasst sie nicht davonkommen!" Kim Schmitz, aka Kim Schmitz, hat ein Musikvideo produziert. Klare Aussage: Wenn wir nicht das Internet nutzen dürfen, wie wir wollen, dann gibt´s Krieg.

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Das Video inszeniert Herrn Dotcom als eine moderne Variante von Martin Luther King, der Ikone der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung der 60er Jahre. "I have a dream like Dr. King, this is the time to stand up and fight", sprech-singt der Gründer der als illegal deklarierten Filesharing-Plattform Megaupload. Und: "Keep the movement tweeting, keep the movement moving."

Über die Qualitäten des Songs lässt sich streiten, über dessen Inhalt auch. Kims Inhaftierung in Neuseeland und die von den USA geforderte Auslieferung, um dem gebürtigen Deutschen den Prozess wegen Copyright-Verletzungen zu machen, wird in direkten Zusammenhang mit den Protesten gegen die umstrittenen geplanten Gesetze ACTA, PIPA und Co. gestellt. Der Böse in diesem Song ist der US-Präsident, der nicht mehr der Präsident des Wandels (Change) sei.

Ein kleines Mädchen läuft durch ein Kornfeld, ein Vater hebt sein Kind in die Höhe, junge Menschen essen Pizza – das alles könnte bedroht sein, wenn Kim verurteilt wird, bzw. die Internet-Gesetze Realität werden. So zumindest sieht es Kim Schmitz, bzw. Dotcom. Refrain: "Let´s get together, let´s all unite, or they will do whatever they like." Zum Glück gibt´s Dotcom, der sich zur Stimme der Bewegung stilisiert.

Auf der Seite www.kim.com stellt Dotcom sein "Parteiprogramm" vor.

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