Gruner + Jahr hübscht Brigitte auf

Publishing Die Brigitte arbeitet weiter an Konzept und Layout. Im vergangenen Herbst startete Gruner + Jahr eine „Sinnlichkeits- und Erlebbarkeitsoffensive“ und veränderte bereits die Heft-Struktur, das Layout und den Titel. Jetzt folgt ab der kommenden Ausgabe zudem noch ein Re-Design, das die Eleganz des Magazins erhöhen und die Klarheit und Leserfreundlichkeit erhöhen soll. Ein weiters wichtiges Ziel dürfte zudem sein, dass kräftige Auflagenminus der letzten IVW-Auswertung zu stoppen.

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Denn die Zahlen, die die IVW am Montag für die Brigitte veröffentlichte, waren nicht gut. Mit einem Minus von 8,2 Prozent gehörte das Frauen-Magazin zu den großen Verlierern des ersten Quartals. Insgesamt verkaufen die Hamburger 53.676 Hefte pro Ausgabe weniger. Damit liegt die Auflage bei 601.696 Exemplaren.

Entwickelt und umgesetzt wurde das neue Design von der Brigitte-Chefredaktion, der Art Directorin Kolja Kahle und dem Münchener Art Director Markus Rasp (Agentur Anzinger, Wüschner, Rasp).

Ziel des neuen Layouts soll sein, die Qualität des Magazins erlebbarer zu machen und die inhaltlichen Stärken der Brigitte zu betonen. Laut Eigenaussage sind dies „herausragender Service, die große Themenbandbreite und die Relevanz der journalistischen Formen“. So sollen das Dossier, die Reportage und das Portrait jetzt „erzählerischer und literarischer“ wirken und sich so optisch stärker von serviceorientierteren Magazinseiten abheben.

Bei der Cover-Gestaltung werden Titelfrau und Titelthemen mehr Platz eingeräumt. Dafür wurde das Logo in den Anschnitt nach oben gezogen

„Mit ihrer langjährigen Geschichte stellt Brigitte uns immer wieder vor die Herausforderung, einen Spagat zwischen Tradition und Avantgarde zu schaffen“, erklärt Chefredakteurin Brigitte Huber. Nur indem Brigitte sich selbst treu bleibe und sich dennoch immer wieder neu erfinde und überraschend ist, bleibe sie für die Leserinnen attraktiv. „Mit dem neuen Design betonen wir die hohe Qualität des Heftes, durch die sich Brigitte klar im Markt unterscheidet“, ergänzt ihr Mit-Chefredakteur Andreas Leber. „Dazu zählen die hochwertigen Modeproduktionen, die ausgezeichnete journalistische Wertigkeit der Texte und der erstklassige Service, die wir unseren Leserinnen mit jeder Ausgabe bieten.“

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