Social-TV-Charts: ProSieben sehr stark

Publishing ProSieben hat die sozialen Netzwerke schon frühzeitig für sich entdeckt. Nicht nur bei Twitter, wo der Sender mehr als 300.000 Follower hat, oder bei Facebook, sondern auch beim Social-TV-Tool Couchfunk ist der Sender erfolgreich. Wie der Social-TV-Monitor von Goldmedia in dieser Woche zeigt, haben Couchfunk-Nutzer vier ProSieben-Sendungen auf die ersten Plätze gehievt. Ganz vorn: die US-Mysteryserie "Fringe - Grenzfälle des FBI" und die Spielshow "Schlag den Star".

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15,7% der Aufrufe, Kommentare und Interaktionen, die bei Couchfunk in der vergangenen Woche stattgefunden haben, bezogen sich unter den zehn Top-Programmen auf "Fringe". Mit 15,0% folgt "Schlag den Star" dahinter, das mit der TV-Koch Steffen Henssler auch starke Einschaltquoten erreicht hatte. Auf den weiteren Plätzen folgen noch zwei ProSieben-Programme: How I met your Mother und Popstars.

Den vier Programmen kam dabei auch zu gute, dass in der vergangenen Woche keine großen Sport-Events stattfanden. Vor einer Woche lag nämlich der Klitschko-Kampf in den Couchfunk-Charts weit vorn, vor zwei Wochen die Spiele der Fußball-EM.

In den Facebook-Charts der Woche führt wie immer die RTL-II-Soap "Berlin – Tag & Nacht". 469.393 neue Fans, sowie Likes und Kommentare auf der Facebook-Seite zur Serie wurden in der vergangenen Woche gezählt – fast 17 mal so viele wie beim zweitplatzierten RTL-II-Magazin "Grip". Einen Sprung nach oben machten unterdessen die MTV/Viva-Sendung "Game One" und die RTL-Soap "Alles was zählt".

Zur Methodik: Für den Social-TV-Monitor ermittelt die Firma Goldmedia die Zahl der aktiven Nutzer der offiziellen Facebook-Seiten deutscher TV-Sendungen. Untersucht wird, wie viele Leute pro Woche neu als Fan einer Sendungs-Seite hinzu gekommen sind, wie viele ein Posting kommentiert oder geliket haben. Die Daten aus den Couchfunk-Charts stammen vom Anbieter selbst und zeigen den Anteil einer Sendung an den Aufrufen, Kommentaren und Interaktionen der Top-Ten-Programme. In den kommenden Wochen sollen auch Zahlen aus Twitter in den Social-TV-Monitor einfließen.

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