Facebook verliert in Kernmärkten Nutzer

Publishing Weltweit brummt der Freunde-Motor, doch in seinen Kernmärkten verliert Facebook derzeit Nutzer. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse von Capstone Investments. In den USA ist die Zahl der Nutzer demnach in den vergangenen sechs Monaten um 1,1 Prozent zurückgegangen. Damit nicht genug: In weiteren 23 Ländern, in denen mindestens 50 Prozent der Internetnutzer bei Facebook angemeldet waren, hätten weitere 14 Ländern ein kleines negatives Wachstum verbucht. Die Aktie des Social Networks büßte daraufhin 0,6 Prozentpunkte ein.

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Unklar ist, ob die Nutzer wirklich bewusst ausgestiegen sind oder das Netzwerk einfach nicht mehr nutzen, weil sie eventuell zu einem anderen Netzwerk, etwa Twitter oder Google+, umgezogen sind. Denn die Erhebung beruht auf der Zählung aktiver Facebook-Konten.

Auch wenn die Gründe für den Nutzerschwund mannigfaltig sein können, so war die Entwicklung abzusehen. In den Ländern, in denen Facebook nun mit Rückgängen zu kämpfen hat, war die Sättigung hoch. Dass daraufhin ein Rückgang folgt, war demnach abzusehen. Derweil wächst das Social Network andernorts kräftig weiter. In Brasilien legt das Netzwerk um 45 Prozent in den vergangenen sechs Monaten auf rund 51 Millionen Nutzer zu. Indiens Nutzerschar wuchs im gleichen Zeitraum um 21 Prozent auf rund 50 Millionen.
In Deutschland ist die Entwicklung etwas anders gelagert. Während das Social Network im vergangenen Monat 187.300 Nutzer verlor und damit 0,78 Prozent einbüßte, gewann das Unternehmen mit Blick auf die vergangenen sechs Monate über 1,6 Millionen Nutzer dazu – ein Plus von 7,42 Prozent.

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