Gemeinsam forscht es sich besser: 4 Verlage kooperieren

Publishing Das bereits angekündigte Gemeinschaftsunternehmen von Burda, Bauer, Springer und Gruner + Jahr nimmt Gestalt an. Beim Bundeskartellamt stellten die künftigen Partner einen Antrag auf Genehmigung der Gründung einer "Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung".

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Vom kommenden Jahr an wollen die vier Medienunternehmen vereint Marktforschung betreiben und eine gemeinsame Markt-Media-Studie veröffentlichen. Die bisherigen zwei großen Studien "Typologie der Wünsche" von Burda und "Verbraucher-Analyse" von Springer und Bauer werden nicht fortgeführt. Ziel sei, teilte die Axel Springer AG Ende vergangenen Jahres mit, "mittelfristig die Stärken von Zeitschriften-Marken als qualitativ hochwertige und leistungsfähige Werbeträger nachzuweisen und gleichzeitig eine entscheidende Grundlage für Crossmedia-Planungen zu schaffen".

Bauer-Geschäftsleiter Andreas Schoo spricht von einer "neuen Ära in der Markt-Media-Forschung", sein Kollege Philipp Welte von einem "Meilenstein auf dem Weg der Verlage in die Zukunft der Medien". Die vier Partner setzten künftig bei der Gattungsforschung auf Kooperation statt auf Konfrontation. In der Tat: Medienkonzerne sind eher nicht dafür bekannt, Hand in hand zu arbeiten. Bisher jedenfalls nicht. Doch mittlerweile ist die Einsicht gereift, dass es sinnvoll ist, gemeinsam für die Gattung Zeitschrift zu kämpfen, bzw. zu forschen.

Die ersten Ergebnisse der Studie sollen im August 2013 vorliegen. 

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