Nugg.ad: Big Data verändert die Welt

Publishing Der Targeting-Spezialist Nugg.ad geht in die Offensive – die in Deutschland bisher eher defensiv geführte Debatte um "Big Data" und die Sicherheit von persönlichen Daten soll intensiver als bisher geführt werden. Das jedenfalls fordert Nugg.ad-Gründer Stephan Noller, der den "datensouveränen User" zum Leitbild erhebt. Big Data sei nicht nur zentrales Thema für die Werbebranche, sondern werde die Welt "nachhaltig verändern". Nugg.ad, seit 2010 eine Tochter der Deutschen Post, wird zum Inkubator für Data-Start-ups.

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Das Unternehmen Nugg.ad, das mit einer Vielzahl deutscher Medienunternehmen zusammenarbeitet und deren Kampagnen mit Targeting versieht, ruft einen Wettbewerb für "Data Pioneers" aus. Ziel: Neue Ideen und Geschäftsmodelle im Online-Werbemarkt suchen und finden. Start-ups, die zu Nugg.ad passen, können sich bewerben und werden im Falle eines Sieges von Nugg.ad unterstützt – mit Services, Coachings und einer Finanzspritze.

Der Wettbewerb um die besten Data-Geschäftsmodelle und –ideen findet im Rahmen der "Data Days 2012" statt, die Anfang Oktober erstmals in Berlin von Nugg.ad veranstaltet werden. Die "Data Days" seien keine Business-Veranstaltung, heißt es, sondern "eine ganzheitliche Beleuchtung" des Themas Daten mit internationalen Gästen. Ziel: "eine kritische Diskussion um Relevanz, Datenschutz und die Konsequenzen für die digitale Gesellschaft".
Wie Nugg.ad-Gründer Noller betont, ist der "sensible Umgang mit Daten das Kerngeschäft" seines Unternehmens. Targeting-Spezialisten sorgen dafür, dass Werbekampagnen im Internet gezielt bestimmte Nutzer erreichen. Wie viele persönliche Daten von den Unternehmen verwendet werden, wie sie die Anonymisierung der Daten sicherstellen wollen und wie diese Daten selber sichern, ist für die Zukunft der Online-Werbung ein existenzielles Thema – auf das auch die Politik mit Interesse schaut. Sie muss dafür sorgen, dass neue Geschäftsmodelle entstehen können, ohne dass die Privatsphäre von Verbrauchern verletzt wird.
Eine zunehmende Zahl von Online-Kampagnen wird derzeit per Targeting ausgeliefert. Anbieter wie Nugg.ad haben ein großes Interesse, ihr Geschäftsmodell als transparent und wertvoll darzustellen. So gibt es beispielsweise "Gütesiegel" für Targeting-Anbieter. Die Sorge ist, dass die Politik dem Targeting insgesamt einen Riegel vorschiebt, statt nur unsaubere Anbieter auszusortieren. Nugg.ad nennt sich selber den "führenden Anbieter von Predictive Behavioral Targeting".

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