Hamburg startet Next-Media-Initiative

Publishing Mehr Medienpower für die Hansestadt: Hamburg will seine Position als Verlags-, TV- und Web-Stadt stärken und startet deshalb die neue Aktionslinie Next Media. Unter diesem Label sollen vor allem die Bereiche Social Media, New Storytelling und Crossmedia gestärkt werden. Dafür richtet die Staatskanzlei, die für die Medienpolitik zuständig ist, einen Thing Tank ein, der Medien-Macher und –Manager in einem geschlossenen Rahmen zusammenbringen will. Zudem soll ein neues Blog die Initiative unterstützen.

Werbeanzeige

„Ziel ist, Geschäfts- und Regulierungsmodelle für diese Felder zu identifizieren, Bewusstsein für die Innovations- und Kooperationspotenziale zu schaffen und so die Wettbewerbsfähigkeit des Medienstandorts zu sichern“, heißt es in schönstem Politiker-Deutsch.

Herzstück der neuen Initiative ist der Next Media Think Tank. In diesem Zirkel sollen Medien-Macher aus unterschiedlichen Disziplinen zusammenkommen. „Wenn klassische Content-Produzenten zum Beispiel aus Verlagen, Rundfunk, Musik oder Film mit Gaming-, IT- und Social Media Experten enger zusammenrücken und miteinander arbeiten, können hier in Hamburg die Geschäftsfelder der Zukunft gemeinsam entdeckt und entwickelt werden“, erklärt Carsten Brosda, Leiter des Amtes für Medien der Senatskanzlei Hamburg. „Die entscheidenden Weichen werden jetzt gestellt. Die Chancen der Digitalisierung sind gerade für den Medienstandort Hamburg immens.“

Der Think Tank konzentriert unter der Aufsicht der Paten Nico Lumma (Digital Pioneers), Meinolf Eller (dpa-infocom) und Gunnar Brune (Tricolore Marketing) auf die Themen Social Media, Crossmedia und New Storytelling. Teilnehmen darf nur, wer eine spezielle Einladung erhält. Zur Zeit werden rund 50 bis 70 Einladungen verschickt. Wenn am Ende 20 bis 30 Personen an den Treffen teilnehmen, werten die Macher die Aktion bereits als Erfolg. Die erste Zusammenkunft ist für den 16. August geplant.

Seit Mittwoch läuft bereits das neue Next-Media-Blog. Thema des Blogs, das vom selbsternannten Medienlotsen Jan C. Rode betreut wird, soll das Zusammenwachsen der Medienkanäle, die veränderte Interaktion mit Nutzerinnen und Nutzern sowie neuen Darstellungs- und Erzählformen medialer Kommunikation sein. Das Angebot soll vor allem Cases Studies liefern und keine Newsplattform sein.

Werbeanzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige

Werbeanzeige