7 Fehler, die jede Bewerbung kaputt machen

Das Schreiben von Bewerbungen ist nicht jedermanns Sache. Viele finden es lästig, aber wer einen (neuen) Job haben will, kommt oft nicht dran vorbei. Zumal es mit dem Anschreiben allein nicht getan ist. Ein Foto, ein Lebenslauf und aussagekräftige Zeugnisse gehören dazu, damit der Personaler sich ein Bild von dem Bewerber machen kann. Zu bedenken ist aber, dass schon der kleinste Fehler Konsequenzen haben kann. Wir sagen Ihnen, welche Patzer Sie unbedingt vermeiden sollten.

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1.  Zu langes Anschreiben
Wer das, was er mitteilen will, nicht kompakt zusammenfassen kann, riskiert, beim Personaler frühzeitig aussortiert zu werden. Wer liest schon gerne langatmige Texte, wenn es auch knapper geht? Hier gilt: Das Anschreiben sollte nicht länger als eine Seite sein, in Ausnahmefällen darf es auch mal eine halbe Seite mehr sein.
2. Floskeln verwenden
Wer mit „Hiermit bewerbe ich mich…“ einsteigt, riskiert einen frühen K. o. Auf langweilige Bewerbungen hat kein Personaler Lust. Auch wer Phrasen wie „Ihr Unternehmen interessiert mich sehr“  einbaut und diese dann nicht begründet, läuft Gefahr, schnell aussortiert zu werden.
3. Lücken im Lebenslauf
Personaler könnten spekulieren: War der Bewerber lange arbeitslos? Krank? Oder gar im Gefängnis? Lassen Sie es lieber nicht darauf ankommen. Ein lückenloser Lebenslauf ist die beste Grundlage für eine erfolgreiche Bewerbung.
4. Unvollständige Unterlagen
Bei Online-Bewerbungen können manche Systeme automatisch feststellen, ob etwas fehlt. Die Konsequenz: Die Bewerbung wird aussortiert. Auch der geübte Personaler erkennt sofort, ob die Unterlagen vollständig sind. Und macht sich dann gar nicht erst die Mühe, die Bewerbung zu lesen.
5. Unpassender Stil
Die förmliche Anrede ist für Bewerbungen Pflicht. Das „Du“ ist tabu. Das gilt übrigens auch für Emoticons wie den bekannten Smiley. Selbstverständlich sollte man auch in Online- oder E-Mail-Bewerbungen von solchen Elementen absehen.
6. Falsche Ansprechpartner
Jeder Kandidat sollte vor der Bewerbung herausfinden, wer sein Ansprechpartner ist. Dabei ist die korrekte Schreibweise zu beachten. Wer allgemein mit „Sehr geehrte Damen und Herren“ beginnt, dokumentiert nur, dass er sich im Vorfeld keine Mühe zur Recherche gemacht hat.
7. Falsches Foto
Alte Aufnahmen, Ganzkörperfotos, unterbelichtete Bilder? Vergessen Sie’s! Denken Sie daran: Auf dem Foto sollten Sie lächeln. Das zeigt Offenheit und wirkt sympathischer. Wer will schon einen Griesgram als neuen Kollegen haben?
Noch ein Tipp zur E-Mail-Bewerbung: Hier fragen sich viele, ob das Anschreiben separat angehängt werden sollte. Die Antwort: nein! Der Bewerber sollte die E-Mail als Anschreiben nutzen. Auch hier gilt: Nicht zu lang, umgerechnet höchstens eine DIN-A4-Seite. Und auch in der Betreffzeile sollten Sie es dem Personaler so einfach wie möglich machen. Ein Betreff wie „Max Mustermann – Bewerbung als stellvertretender Ressortleiter“ ist da besser als „Meine Bewerbung“.    

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Alle Kommentare

  1. Jeder ist Experte auf seinem Gebiet. Somit gibt es auch professionelle Bewerbungsschreiber, die genau ihr Handwerk verstehen wie ein Dachdecker oder Fliesenleger. Wer also keine besondere Ahnung hat, wie man eine moderne, kreative und überzeugende Bewerbung schreibt, die zum Traumjob führt, der sollte auch die Hilfe der Bewerbungsprofis in Anspruch nehmen. Denn ich kann auch nicht selber professionell mein Dach reparieren oder neue Fliesen im Bad verlegen, weil ich davon keine Ahnung habe.

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