Ostrowski steckt eine Mio. in Top-Translation

Publishing Der Hamburger Startup-Inkubator Hanse Venture wird immer mehr zum Treffpunkt erfahrener Bertelsmänner. Nachdem sich bereits der ehemalige Gruner + Jahr-Chef Bernd Kundrun und der Ex-Bertelsmann- und Sony-Manager Rolf Schmidt-Holtz bei der Start-up-Fabrik engagierten, steigt jetzt auch Hartmut Ostrowski beim Hanse Venture-Investment Top-Translation ein. Der ehemalige CEO ist bereit, dem Online-Übersetzungsdienst bis zu einer Million Euro zu Verfügung zu stellen.

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Darüber soll der 54-Jähirge sich mit seinem Netzwerk und Knowhow einbringen. Damit ist Ostrowski in bester Gesellschaft. Denn neben seinen Bertelsmann-Weggefährten haben sich mittlerweile auch Heiko Hubertz, Geschäftsführer von Bigpoint, und Idealo-Gründer Martin Sinne bei der B2B-Fachübersetzungsagentur engagiert.

Top-Translation gelingt es wohl deshalb immer wieder Investoren auch aus der Old-Economy zu gewinnen, weil sie aus ihrer praktischen Erfahrung wissen, wie wichtig der Service des Start-ups ist. Die Hamburger richten sich vor allen mittlere Unternehmen und Großkonzerne. International arbeitet Top-Translation weltweit mit über 3.000 Fachübersetzern zusammen. In der Firmenzentrale in der Hansestadt arbeiten dagegen zur Zeit nur 41 Mitarbeiter.

„Toptranslation hat sich sehr gut entwickelt und wir werden zukünftig gemeinsam viel bewegen. Das Unternehmen hat meiner Ansicht nach das Potenzial, mittelfristig einen Jahresumsatz von etwa 100 Millionen Euro zu erreichen“, sagt Ostrowski.

Damit das junge Unternehmen dieses Ziel erreichen kann, will der 54-Jährige gerne seine Erfahrungen einbringen. Allerdings verspricht er auch sich nicht ins Tagesgeschäft einmischen zu wollen.

Tatsächlich hat er gar keine Lust mehr, auf einen täglichen Schreibtischjob wie bei Bertelsmann. „Am Ende fühlte ich mich durchgearbeitet und nicht mehr fit für den Konzernalltag“, verriet der Manager dem Handelsblatt. Der heutige Bertelsmann-Aufsichtsrat hat sich entschlossen, „nicht mehr als Angestellter arbeiten zu wollen.“ Trotzdem hat Ostrowski auch klare Rendite-Vorstellungen: "Zweistellig soll es bei meinen Investments schon sein".

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