Horizont fällt auf falschen Twitter-Schmidt rein

Publishing Dass der Entertainer Rob Vegas bei Twitter unter dem Namen @BonitoTV als falscher Harald Schmidt unterwegs ist, hat sich mittlerweile in der Branche herumgesprochen. Obwohl ... die Kollegen von Horizont sind diese Woche nochmal auf die Gaga-Twittereien des Herrn Vegas reingefallen. Und sonst: Vogue-Chefredakteurin Christiane Arp zeigt sich ungeschminkt, Roboter-Journalisten bedrohen Schreiberlinge aus Fleisch und Blut und Bild.de brachte uns mit Penis-Pennäler-Humor zum lachen.

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Seit 2009 treibt der Web-TV-Moderator Rob Vegas bei Twitter unter dem Namen @BonitoTV als falscher Harald Schmidt sein Unwesen. Seit bekannt ist, dass Schmidt zu Sky wechselt, hat Vegas die Twitter-Frequenz wieder etwas erhöht. Am Mittwoch verkündete der Fake-Schmidt bei Twitter, nun für 20 Minuten alle Fragen zu seinem Sky-Wechsel zu beantworten – ganz nach dem Vorbild des twitternden Regierungssprechers Steffen Seibert. Was dabei herauskam, war erwartungsgemäß allerlei Quatsch. Wie etwa, dass die Show künftig auch wahlweise in der ZDF-Mediathek oder bei YouPorn veröffentlicht werde. Bei den Kollegen von Horizont haben sie offenbar schon wieder vergessen, wer da als @BonitoTV twittert. Unter der Überschrift “ZDF Mediathek oder YouPorn – Harald Schmidt zu seiner neuen Show” zimmerte man in Frankfurt flugs eine launige Story zu den flotten Sprüchen des vermeintlichen Harald Schmidt. Sie haben es dann auch irgendwann bemerkt – mittlerweile ist de Story offline gestellt, die Überschrift, Zusammenfassungen und ein Tweet, mit dem Horizont die Story ankündigt, lassen sich im Internet aber noch finden.

Nicht traurig sein, liebe Kollegen, auf den falschen Harald Schmidt ist sogar schon mal die FAZ reingefallen.

Der ehemalige FAZ-Netzökonom Holger Schmidt schreibt sein Netzöknomie-Bog seit einiger Zeit für den Focus. Am Montag veröffentlichte er einen interessanten Beitrag unter der Überschrift: “Die Roboter-Journalisten kommen”. Hilfe, was ist das denn nun wieder!? Gemeint ist spezielle Software, die vor allem für Finanz- und Sportberichte Riesenberge an Daten in Windeseile analysiert und dann fertige Artikel ausspuckt. Da stellt sich die Frage: Kann man diese Roboter hinterher auch anrufen und richtig zur Minna machen, wenn einem der Artikel nicht gefallen hat? Falls ja, sollten wir alle schon mal ans Umschulen denken.

Natürlichkeit, Glaubwürdigkeit, die allseits gerühmte Authentizität ist sowas von mega-in. Das hat jetzt auch die Fashion-Bibel Vogue geschnallt und die internationale Health Initiative gestartet. Die Chefredakteure aller internationalen 19 Vogue-Ausgaben wollen ein gesundes Körperbild und Körperbewusstsein in der Modebranche fördern. Die deutsche Vogue hat dafür u.a. ein Portfolio mit Bildern des Star-Fotografen Peter Lindbergh veröffentlicht. Diverse Models, die Schauspielerin Nina Hoss, die Fotografin Donata Wenders und Vogue-Deutschland Chefin Christiane Arp sind darin ganz und gar ungeschminkt abgelichtet. Das erfordert einigen Mut von den Damen – aber die Ergebnisse können sich absolut sehen lassen. Applaus für diese Aktion!

Den Lacher der Woche bescherte mir diese Woche Bild.de mit dieser wunderbaren Gaga-Schlagzeile:

Okay, okay, total pubertär usw. Aber lustig ist es schon.

PS: Die Verkehrsbehörde hat entschieden: Der Holz-Pimmel darf stehen bleiben. Armer Manfred Ficker …

Schönes Wochenende!

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