Studie: Social Networks machen produktiv

Facebook ist doch nur Zeitverschwendung. Diese Ansicht verteten immer noch viele Unternehmen und untersagen ihren Angestellten die Verwendung von Social Networks während der Arbeitszeit. Eine Studie des Marktforschungsinstituts Millward Brown im Auftrag von Google unter 2700 Arbeitnehmern kommt zu einem anderen Ergebnis. Demnach sind Menschen, die Social Tools nutzen, produktiver und erfolgreicher im Job als diejenigen, die sich digital abschotten.

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Wer Social Networks wie Facebook, Google+ oder Twitter einsetzt, der hat es im modernen Jobleben leichter, so das Ergebnis einer Studie des Marktforschungsinstituts Millward Brown. 2700 Berufstätige in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Spanien und Schweden wurden befragt, wie sie Social Tools im Arbeitsleben einsetzen und welche Auswirkungen das auf ihre Karriere hat.

„Mitarbeiter sind wertvolle Botschafter von Unternehmen”, erklärt Michael Korbacher, Head of Google Enterprise DACH. “Sie erwarten, da sie privat soziale Medien wie etwa Facebook, Google+ oder Twitter bereits selbstverständlich nutzen, dies auch in ihrem beruflichen Umfeld tun zu können.“

Nach Erkenntnis der Forscher sind Social Networks keine Zeitverschwendung. Sie würden vielmehr als Katalysator für die Karriere dienen. So wurden 79 Prozent der sogenannten häufigen Nutzer in Deutschland kürzlich befördert, 63 Prozent gehen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Beförderung in Kürze aus. Unter den Kollegen ohne Social-Media-Zugang 54 Prozent an, kürzlich einen Karrieresprung gemacht zu haben.

Was verwundert: Laut der Studie nutzen in Europa häufiger leitende Angestellte soziale Tools als Junior-Manager: In Deutschland sind es 78 Prozent, die sich mindestens einmal pro Woche einloggen, im Gegensatz zu 49 Prozent der Nachwuchskräfte. Außerdem sei rund ein Drittel der Arbeitnehmer, die soziale Tools täglich oder beinahe täglich nutzen, zufriedener im Job. Nicht-Nutzer dagegen äußerten sich nur zu 18 Prozent als sehr zufrieden mit ihrem Arbeitsverhältnis.

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