Breivik und Syrienkonflikt Top-TV-Themen

Fernsehen Kein Thema hat die Nachrichtensendungen von ARD, ZDF, RTL und Sat.1 im April so sehr dominiert wie der Syrienkonflikt. Laut einer Erhebung des Instituts für empirische Medienforschung berichteten die Sender rund 69 Minuten zum Thema, gefolgt von der Berichterstattung über die Gerichtsverhandlung des norwegischen Attentäters Anders Breivik mit 56 Minuten. Bei den häufigsten Politikerauftritten im TV konnten Piraten und Linke ordentlich aufholen.

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Genauso umfangreich wurde das Osterfest im TV thematisiert. Der Fall Timoschenko in der Ukraine war den TV-Nachrichten 53 Minuten Sendezeit wert, der Streit über das Betreuungsgeld  wurde auf 41 Minuten analysiert, und die Verbraucherthemen Benzinpreis und Pendlerpauschale kamen auf 38 Minuten.
Beim Parteien-Ranking lag die CDU mit 300 Auftritten in den Fernsehnachrichten klar vorne. Gefolgt von der FDP mit 179 und der SPD mit 116 Sichtungen. Während die drei großen Parteien weitaus weniger häufig zu sehen waren als im Vormonat, kamen die Linke auf 72 Auftritte, die Piratenpartei schaffte 57.
Bundeskanzlerin Angela Merkel führt wieder einmal das Politiker-Ranking mit 76 Auftritten an. Die SPD war laut IFEM im April nur mit zwei Politikern vertreten, die Grünen einmal und die Linke gar nicht. Auch hier konnten die Piraten punkten. Deren prominentes Mitglied Marina Weisband war 13 Mal in den Fernsehnachrichten zu sehen.
Die "Tagesschau" der ARD wies mit 53 Prozent im April den höchsten Anteil an Politikthemen auf, gefolgt vom "heute-journal" mit 50 Prozent, bei den "Tagesthemen" machten sie 41 Prozent aus, bei ZDF-Nachrichten von "heute" 38 Prozent, bei den "Sat.1 Nachrichten" 30 Prozent und bei "RTL aktuell" 22 Prozent.

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