NRW-Ministerpräsidentin Kraft geht gegen Stern vor

Publishing NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hat laut dpa eine Einstweilige Verfügung gegen den Stern erwirkt. Der hatte über einen Zusammenhang zwischen CDU-kritischer Postings in dem Blog "Wir-in-NRW" und Auftragsvergaben an die Kommunikationsagentur des ehemaligen Focus-Journalisten Karl-Heinz Steinkühler berichtet. Kraft verwehrt sich gegen die Behauptung, ihre Regierung habe sich bei Steinkühler, der offenbar zu den Wir-in-NRW-Bloggern gehörte, bedanken wollen.

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Vom Stern heißt es als Reaktion auf die Einstweilige Verfügung: "Wir bleiben bei unserer Darstellung und sehen der weiteren juristischen Auseinandersetzung gelassen entgegen." Regierungssprecher Thomas Breustedt betonte derweil gegenüber n-tv, es habe keine "Gefälligkeitszahlungen" an Steinkühler gegeben. Die NRW-CDU hat einen Fragenkatalog an die Landesregierung zusammengestellt, der zur Erhellung der Verbindungen zwischen SPD-Regierung, der Agentur Steinkühlers und den Betreibern des Blogs beitragen soll.

Die WAZ-Gruppe dementiert währenddessen, dass Zeitungen auf Wunsch von Frau Kraft auf eine Berichterstattung über die Stern-Geschichte verzichtet hätten. In einer Mail an Medien heißt es: "Es gab und gibt keine Einflussnahme von Frau Kraft auf die Berichterstattung der WAZ." 

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