Friede Springer sagt im Kirch-Prozess aus

Publishing Die Verlegerin Friede Springer sagt am Freitag vor dem Oberlandesgericht München aus. Es geht - mal wieder - um den Schadensersatzprozess, den Leo Kirch bzw. seine Erben gegen die Deutsche Bank führen.

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Die Financial Times Deutschland hat den unendlichen Streit dankenswerterweise am Freitag noch einmal zusammengefasst. Kirch bzw. seine Erben verklagen die Bank und deren ehemaligen Chef Rolf Breuer. Der soll mit einer Aussage in einem Interview maßgeblich zum Sturz des (hochverschuldeten) Kirch-Imperiums beigetragen haben. Ein Anfang des jJhres ausgehandelter Vergleich in Höhe von 800 Millionen Euro platzte. 

Direkt nach der Insolvenz Kirchs ersteigerte die Deutsche Bank ein Aktienpaket Kirchs an der Axel Springer AG. 10,4 Prozent an diesem paket gab die Bank an Friede Springer weiter. Das Gericht möchte von der Verlegerin nun vermutlich wissen, ob zwischen ihr und der Deutschen Bank schon vor der Insolvenz des Medienunternehmers Gespräche über eine mögliche Übernahme liefen. 

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