Tagesschau-App für Grimme-Award nominiert

Publishing Sie ist der Zankapfel zwischen Verlegern und Öffentlich-Rechtlichen - und dann das: Das Grimme-Institut hat am Dienstag die Nominierten in den Kategorien Information, Wissen und Bildung, Kultur und Unterhaltung sowie Spezial für den Grimme Online Award vorgestellt. Mit dabei: die Tagesschau-App, die nun gute Chancen auf eine Auszeichnung hat. Unter den Nominierten befinden sich außerdem Sascha Lobo mit seiner SpOn-Kolumne und der Zugmonitor von Süddeutsche.de.

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Besonders überzeugen konnten die Dokumentation „360 Grad Zürich Langstrasse“ des Schweizer Fernsehens und die beiden Arte-Webdokus „Amazonien –die Seele der Indios“ und „New York Minute“. Es seien Einreichungen, die Publizistik und künstlerische Aspekte gekonnt verbinden, so das Urteil der Kommission.

Auch der deutschen Data-Journalismus scheint beim Grimme-Institut Anklang gefunden zu haben. So hat es die taz mit ihrem "Parteispenden-Watch" in die Nominierten-Liste geschafft. Auch der "Zugmonitor" von Süddeutsche.de konnte die Nominierungskommission überzeugen. Beide Angebote wurden von OpenDataCity umgesetzt.
Zum ersten Mal konnten in diesem Jahr auch Apps eingereicht werden. Eine Voraussetzung: Die Awendung muss plattformübergreifend verfügbar sein. Neben der Tagesschau-App konnte auch das mobile Angebot der Frankfurter Rundschau überzeugen.
Die Kommission hob außerdem Sascha Lobos „Mensch-Maschine“-Kolumne
bei Spiegel Online und das Reiselogbuch „Vor mir die Welt“ der
Journalistin Meike Winnemuth hervor.

Die komplette Liste der 25 nominierten Angebote lässt sich auf der Webseite des Grimme-Instituts nachlesen. Die Preisträger werden bei der Gala am 20. Juni 2012 in Köln bekannt gegeben. Ab sofort bis zum 13. Juni können Nutzer auf der Webseite von TV Spielfilm für den Publikumspreis abstimmen.

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