Carta jetzt mit Verein und Vermarkter

Publishing Neuorganisation nach dem Neustart: Seit dem 26. Januar ist Carta wieder ein Aktivposten im deutschen Web. Jetzt gibt sich die Autorenplattform eine neue Organisationsform. So flankiert nun ein wissenschaftlicher Beirat sowie ein (gemeinnütziger) Förderverein den Blog. Zudem soll mit Hilfe einer neuen Unternehmensgesellschaft, einer Instituts-Kooperation und Zeit Online als neuem Vermarkter eine „wirtschaftliche stabilere Grundlage“ geschaffen werden. Genau damit hatte Carta bislang immer zu kämpfen.

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Neuorganisation nach dem Neustart: Seit dem 26. Januar ist Carta wieder ein Aktivposten im deutschen Web. Jetzt gibt sich die Autorenplattform eine neue Organisationsform. So flankiert nun ein wissenschaftlicher Beirat sowie ein (gemeinnütziger) Förderverein den Blog. Zudem soll mit Hilfe einer neuen Unternehmensgesellschaft, einer Instituts-Kooperation und Zeit Online als neuem Vermarkter eine „wirtschaftliche stabilere Grundlage“ geschaffen werden. Genau damit hatte Carta bislang immer zu kämpfen.

Autorenplattform Carta.info

Deshalb ist der neue Vermarkter die wohl wichtigste Neuerung. Wie bereits bei Netzpolitik.org, akquiriert Zeit Online jetzt auch für die von Robin Meyer-Lucht gegründete Seite Werbepartner. Nach Meinung von Zeit-Online-Geschäftsführer Christian Röpke passt Carta „als intelligentes und unabhängiges Meinungsblog ideal zu unserer Positionierung als Deutschlands anspruchsvollstes Debattenportal“. Unklar ist zur Zeit noch, ob sich für die Zeit die neue Partnerschaft auch positiv auf die Abrufzahlen auswirkt.

Denn die Partnerschaft mit Netzpolitik.org bringt der Zeit beispielsweise den Vorteil, dass alle Visits, die das linkstärkste deutsche Blog zählt, in der IVW-Auswertung auf dem Zettel von Zeit Online landen.

Bereits im Mai soll der Plan umgesetzt werden, einen Verein zur Förderung der Internet-Publizistik zu gründen. Die Hoffnung der Carta-Macher: „Er soll als Träger und Multiplikator der Idee Carta fungieren. Zweck des Vereins soll neben der Förderung hochwertiger Netz-Publikationen die Unterstützung von Bürgern, Journalisten und Wissenschaftlern sein, die zu einer aktiven Zivilgesellschaft beitragen.“

Passend dazu soll der Carta-Verein ein Robin- Meyer-Lucht-Stipendium stiften. „Gefördert werden sollen Studierende, die den Wandel von Öffentlichkeit und Netzkultur erforschen. Im Rahmen einer Mitarbeit am Projekt Carta sollen den Stipendiaten zudem praktische Kenntnisse im Bereich der Netzpublizistik vermittelt werden.“

Der wohl wichtigste neue Partner ist das Institut für Medien- und Kommunikationspolitik. So soll Carta in den Räumen des IfM in Berlin-Charlottenburg ein eigenes Redaktionsbüro beziehen. Zudem leisten sich die Berliner mit Vera Bunse eine neue Redakteurin.

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