E-Book-Sex unter der virtuellen Ladentheke

Publishing Erotische E-Books verkaufen sich gut. In der Hitliste der meist verkauften E-Books in Amazons Kindle-Store waren Sex-Schwarten zum Deutschland-Start ganz weit vorne. Mittlerweile sind sie komplett aus der Verkaufs-Hitliste verschwunden. Aber nicht wegen schlechten Verkäufen, sondern weil Amazon sie unter die virtuelle Ladentheke verbannt hat. Dafür geht mit GiADA nun ein Berliner E-Book an den Start, der sich ganz und gar dem Geschäft mit der verbalen Digital-Erotik verpflichtet hat.

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Erotische E-Books verkaufen sich gut. In der Hitliste der meist verkauften E-Books in Amazons Kindle-Store waren Sex-Schwarten zum Deutschland-Start ganz weit vorne. Mittlerweile sind sie komplett aus der Verkaufs-Hitliste verschwunden. Aber nicht wegen schlechten Verkäufen, sondern weil Amazon sie unter die virtuelle Ladentheke verbannt hat. Dafür geht mit GiADA nun ein Berliner E-Book Verlag an den Start, der sich ganz und gar dem Geschäft mit der verbalen Digital-Erotik verpflichtet hat.

Angeblich wurde der Verlag von einer rassigen Italienerin gegründet, die in Berlin als Geschäftsfrau unterwegs ist und ihr Hobby (erotische Literatur) zum Beruf gemacht hat. Klingt an den langen schwarzen Haaren herbeigezogen, dürfte die Leserschaft der Sex-Geschichtchen aber kaum stören. GiADA bietet eine Anlaufstelle für Sex-E-Books sowohl im Amazon Kindle-Format, als auch im E-Pub-Format (für das man zu einem Shop im Shop bei Buch.de weitergeleitet wird). Die meisten Bücher sind dabei ziemlich kurz und ziemlich billig ab 99 Cent zu haben.

Interessant ist, dass GiADA auch als Plattform für Hobby-Autoren funktioniert. Wer selbst eigene Sex-Geschichtchen verfasst, kann diese dort veröffentlichen. Die Technik und Vermarktung übernimmt der Verlag, der Autor wird mit vergleichsweise mageren 20 Prozent vom Umsatz abgespeist – ob da monetärer Lustgewinn übrig bleibt, scheint fraglich. Wenn man sein E-Book via Kindle Direct Publishing bei Amazon einstellt, erhält man immerhin satte 70% vom Umsatz. Zumal GiADA ihre Werke auch vor allem im Kindle-Store feil bietet.

Bei Amazon selbst gibt es auch reichlich erotische E-Book-Ware zu kaufen. Der Online-Riese hat das Geschäft aber mittlerweile unter die virtuelle Ladentheke verbannt. Offenbar hat Amazon erotische E-Books aus der allgemeinen Verkaufs-Rangliste rausgeschmissen. Bei der Erotikware wird nämlich nur der Verlaufsrang innerhalb der Erotik-Rubrik angezeigt, nicht aber der Gesamt-Verkaufsrang im Kindle-Shop wie bei anderen E-Books. Das ist ein Indiz dafür, dass die Sex-Bücher nicht mehr in der allgemeinen Hitliste geführt werden. Der Online-Riese will wahrscheinlich nicht zuviel Schmuddel-Literatur zwischen den seriösen E-Books haben.

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