Miese Woche für Spiegel, stern und Focus

Publishing Unschöne Zahlen von der IVW für die drei großen Wochenmagazine Spiegel, stern und Focus. Mit ihren Heften 11/2012, deren Verkaufsauflagen nun veröffentlicht wurden, landeten alle drei deutlich unter ihren Normalwerten. Der Spiegel floppte mit einer Titelgeschichte über "neue Therapien gegen den Infarkt", der Focus mit "So bleibt das Ich stark" und der stern mit Barack Obama als Coverstar und dem einzigen Politik-Titel der Woche: "Amerika, was ist aus dir geworden?"

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Nur 283.985 Leute griffen am Kiosk zum Spiegel 11/2012 – das ist der siebtschwächste Einzelverkaufswert für das Magazin seit Start der IVW-Heftauflagenmessung Mitte der 1990er Jahre. Jedes Medizinthema bringt also keinen Auflagenschub und "Hilfe für das Herz" war beim Spiegel damit keine Hilfe für den Kiosk-Verkauf.

Der stern landete mit 268.650 Einzelverkäufen seiner Ausgabe 11/2012 gar nicht so weit hinter dem Spiegel. Zudem kam er auch näher an seine Normalwerte heran als der Konkurrent. Während Der Spiegel mit seinen 283.985 den 12-Monats-Durchschnitt nämlich um mehr als 45.000 Exemplare verfehlte, betrug der Abstand beim stern zwischen 11/2012 und dem 12-Monats-Durchschnitt nur etwa 15.000 Verkäufe. Dennoch: Ein Erfolg war der Obama-Titel mit der Zeile "Amerika, was ist aus dir geworden?" nicht.

Der Focus landete unterdessen zum vierten Mal hintereinander und zum sechsten Mal in den vergangenen sieben Wochen unter der psychologisch wichtigen Marke von 100.000 Kiosk-Verkäufen. Heft 11/2012 verfehlte mit 88.099 Einzelverkäufen sogar auch wieder die 90.000er-Marke. Das Titelthema "So bleibt das Ich stark – Wie Sie durch kleine und große Auszeiten innere Kraft aufbauen" war den potenziellen Focus-Käufern also offenbar nicht interessant genug.

  

Alle Einzelauflagen von Spiegel, stern und Focus können Sie jederzeit mit unserem Cover-Check-Tool recherchieren.

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