Umstrittenes Cover: Bildagentur kritisiert Weltwoche

Publishing Die Debatte um das umstrittene Weltwoche-Cover geht weiter: So meldet sich die Bildagentur Laif zu Wort und kritisiert, dass ihr Foto "sinnentstellend und wahrheitsverändernd" von dem Schweizer Magazin verwendet worden sei. Zudem macht sich nach Informationen von Spiegel Online der Zentralrat der Sinti und Roma nun auf die Suche nach dem abgebildeten Jungen, um ihn und seine Familie bei der Wahrnehmung seiner Rechte zu unterstützten.

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Auf dem Titel der Weltwoche ist ein Junge zu sehen, der mit einer Pistole auf den Betrachter zielt. Dazu titelt die Zeitung: "Die Roma kommen: Raubzüge in die Schweiz". Das Bild wurde vom Fotograf Livio Mancini bereits 2008 auf einer Müllhalde im Kosovo aufgenommen und hat nichts mit Banden zu tun, die in der Schweiz kriminell werden.

Das Cover löste in Deutschland, Österreich und der Schweiz viele Proteste aus und führte bereits zu einigen Klagen gegen die Weltwoche. Der Zentralrat der Sinti und Roma sieht die Volksgruppe "pauschal und in volksverhetzender Weise kriminalisiert".

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