Desaster-Start für de Mols „The Winner is“

Fernsehen Was für eine missratene Premiere: Linda de Mols neue Sat.1-Talentshow "The Winner is..." ist bei den TV-Zuschauern völlig durchgefallen. Nur 1,64 Mio. Leute sahen zu, darunter 0,99 Mio. 14- bis 49-Jährige. Die Marktanteile lagen damit bei unzureichenden 5,1% und 7,8%. Einen neuen Zuschauerrekord erzielte unterdessen Sky: 2,04 Mio. Fans sahen die Spiele der Bundesliga. Gewonnen haben den Tag aber die Bundesliga-"Sportschau" mit 5,02 Mio. Sehern und "GZSZ" mit 1,93 Mio. 14- bis 49-Jährigen.

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Der Mittwoch bei den 14- bis 49-Jährigen:

Keine Sendung schaffte am Mittwoch in der jungen Zielgruppe den Sprung über die 2-Mio.-Marke. Gewonnen hat die RTL-Vorabend-Soap "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" mit 1,93 Mio. und 20,4%, dahinter folgt "Let’s Dance" mit 1,91 Mio. und unbefriedigenden 15,3%. Gelitten hat die RTL-Show aber offenbar weniger unter der Sat.1-Konkurrenz "The Winner is…", sondern eher unter der Fußball-Bundesliga. Dank des Spitzenspiels zwischen Borussia Dortmund und Bayern München sahen 1,22 Mio. 14- bis 49-Jährige ab 20 Uhr die Konferenz oder eins der Einzelspiele bei Sky – ein fabelhafter Marktanteil von 9,9% und Platz 3 in der Prime Time hinter "Let’s Dance" und "Grey’s Anatomy". Die meisten Bundesliga-Zuschauer hatte dabei übrigens nicht die Konferenz (0,31 Mio.), sondern tatsächlich der Hit zwischen Dortmund und München (0,86 Mio.).

Die ProSieben-Krankenhausserie schalteten um 20.15 Uhr 1,35 Mio. ein – auch das reicht nur für einen unbefriedigenden Marktanteil von 10,9%. "Private Practice" blieb danach mit 1,07 Mio. sogar nur bei 8,4% hängen. Noch ein Stück dahinter folgt "The Winner is…": 0,99 Mio. 14- bis 49-Jährige und 7,8% reichen für Platz 16 – ein miserables Premieren-Ergebnis für Linda de Mol. Platz 3 der Tages-Charts geht unterdessen an Das Erste: 1,47 Mio. sahen ab 22.35 Uhr die Bundesliga-"Sportschau" mit den Zusammenfassungen – starke 17,5%. Vorher kam die 20-Uhr-"Tagesschau" auf 1,00 Mio. und 9,7%, der Film "Lösegeld" erreichte um 20.15 Uhr 0,99 Mio. und ordentliche 7,8%. Das ZDF lockte um 20.15 Uhr noch mehr junge Zuschauer: "Aktenzeichen XY… ungelöst" sprang mit 1,19 Mio. auf 9,4% und in die Top Ten.

In der zweiten Privat-TV-Liga gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Vox und kabel eins. Am Ende setzte sich die Vox-Serie "Rizzoli & Isles" mit 0,96 Mio. und 7,8% hauchdünn gegen kabel-eins-Film "Godzilla" durch, der mit 0,95 Mio. ebenfalls 7,8% erreichte – für den Sender ein toller Marktanteil. "The Closer" erreichte später bei Vox noch Werte von 0,91 Mio. und 7,1%, "Crossing Jordan" 0,78 Mio. und 7,7%. Bei RTL II blieben die "Außergewöhnlichen Menschen" um 20.15 Uhr mit 0,58 Mio. bei schwachen 4,8% hängen, zwei Episoden "Extrem schön" erzielten danach solide 5,5% und starke 8,2%.

Der Mittwoch im Gesamtpublikum:

Insgesamt schaffte es Sky mit dem neuen Zuschauerrekord von 2,04 Mio. zwar nicht in die Tages-Top-Ten, aber immerhin in die Top 30. Nur Das Erste, das ZDF und RTL hatten in der Prime Time mehr Zuschauer als die Bundesliga im Pay-TV. Gewonnen hat allerdings ebenfalls die Bundesliga: 5,02 Mio. sahen die Highlights ab 22.35 Uhr in der "Sportschau" – ein Top-Marktanteil von 25,2%. Direkt dahinter folgt der ARD-Film "Lösegeld" mit 4,98 Mo. und 15,3%, Platz 3 geht an "Let’s Dance" mit 4,78 Mio. und 15,0%. Wiederum nicht weit dahinter kam das ZDF ins Ziel: 4,55 Mio. (14,0%) entschieden sich für "Aktenzeichen XY… ungelöst". Die meisten Sky-Zuschauer sammelte auch hier nicht die Konferenz (0,50 Mio.), sondern das Einzelmatch zwischen Dortmund und München ein: 1,42 Mio.

Die neue Sat.1-Show "The Winner is…" kam im Gesamtpublikum hingegen nur auf ganze 1,64 Mio. Zuschauer und landete damit sogar meilenweit hinter dem Pay-TV-Fußball. Ebenfalls noch davor: die Vox-Serien "The Closer" und "Rizzoli & Isles" mit jeweils 1,97 Mio. Sehern. ProSieben kam mit "Grey’s Anatomy" auf 1,63 Mio., RTL II mit "Extrem schön" um 22.05 Urh auf 1,42 Mio. und kabel eins mit "Godzilla" auf 1,40 Mio.

Alle Details zu den Sky-Bundesliga-Quoten lesen Sie im Laufe des Morgens in einer gesonderten Analyse.

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