ProSiebenSat.1 schluckt SEM- und SEO-Experten

Publishing TV und Suchmaschinen scheinen beste Freunde zu sein. Zumindest weisen aktuelle Untersuchungen (u. a. vom BVDW) nach, dass vom Fernsehen eine ausgeprägte Initialwirkung auf die Web-Suche ausgeht. Heißt: Ist Heidi Klum bei Stefan Raab zu Gast, steigen die Google-Nachfrage nach der "GNTM"-Moderatorin. Um von diesem Trend noch stärker profitieren zu können hat ProSiebenSat.1 jetzt von […]

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TV und Suchmaschinen scheinen beste Freunde zu sein. Zumindest weisen aktuelle Untersuchungen (u. a. vom BVDW) nach, dass vom Fernsehen eine ausgeprägte Initialwirkung auf die Web-Suche ausgeht. Heißt: Ist Heidi Klum bei Stefan Raab zu Gast, steigen die Google-Nachfrage nach der "GNTM"-Moderatorin. Um von diesem Trend noch stärker profitieren zu können hat ProSiebenSat.1 jetzt von Holtzbrinck Digital die SEO- und SEM-Agentur Booming gekauft.

"Unser Ziel ist es, Wachstumsfelder jenseits des klassischen TV zu identifizieren und zu entwickeln. Suchmaschinenwerbung ist ein stark wachsender Markt mit vielversprechenden Zukunftsperspektiven. Da eine unmittelbare Verbindung von Search und TV besteht, ist der Kauf von Booming für uns der nächste logische Schritt bei der Diversifikation unseres Portfolios“, kommentiert Christian Wegner, Vorstand New Media & Diversifikation den Kauf der Agentur.

Booming soll jedoch nicht nur exklusiv für die Sendergruppe arbeiten, sondern weiterhin auch für andere Kunden tätig werden und so vom Boom beim Suchmaschinen-Marketing und der entsprechenden Seiten-Optimierung profitieren. Laut Online Vermarkter Kreis (OVK) wurden mit Suchwortvermarktung im letzten Jahr rund 2,1 Milliarden Euro in Deutschland erwirtschaftet – das entspricht einem Wachstum von elf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2012 prognostiziert der OVK ein weiteres Wachstum um acht Prozent auf 2,2 Milliarden Euro brutto.

Die TV-AG will ihre Neuerwerbung jedoch nicht komplett in den Sender integrieren. Booming behält seine externen Büros in der Münchner Innenstadt und auch die wichtigsten Manager bleiben erst einmal an Board.

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