108.000 Euro Schadensersatz wegen Twitter-Beleidigung

Publishing Ein britisches Gericht hat dem neuseeländischen Kricketprofi Chris Cairns 90.000 Pfund (108.000 Euro) Schadensersatz zugesprochen. Ein ehemaliger Funktionär der Indischen Liga hatte Cairns 2010 via Tiwtter der Spielabsprache bezichtigt. Außerdem war diese Äußerung noch kurze Zeit auf einer Kricket-Homepage zu lesen, melden englisch Medien.

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Durch eine falsche Beschuldigung könne ganz leicht der Ruf eines Berufssportlers ruiniert werden, so der Richter. Der beleidigende Tweet ging angeblich zwar nur an 65 Follower und den Online-Text hatten rund 1.000 User gelesen. Das reichte dem Richter jedoch, um Cairns den Schadensersatz zuzusprechen. Dem Angeklagten sei sogar die Möglichkeit gegeben worden, Beweise dafür zu erbringen, dass Cairns in illegale Spielabsprachen verwickelt gewesen sei oder es Verdachtsmomente gegeben habe, was ihm aber nicht gelang, berichtet The Telegraph.

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