Dienstleister sind Online-Werbekönige

Publishing Unternehmen aus den Branchen Dienstleistungen, Finanzen und Telekommunikation sind die deutschen Top-Werbekunden im Internet. Dies geht aus der aktuellen Analyse des Online-Vermarkterkreises (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hervor. Online-Werbung werde zum "festen Bestandteil" der Markenstrategie, schlussfolgert der Verband. Dies soll nicht das Ende der Fahnenstange sein: Der OVK erwartet, dass der Online-Werbemarktanteil signifikant steigt.

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Die Dienstleistungsbranche investierte im vergangenen Jahr 314 Millionen Euro in Internetreklame. Die Finanzwelt pumpte 270,3 Millionen Euro dazu, gefolgt von der Telekommunikationsbranche mit 244 Millionen Euro. Dahinter die Automobilindustrie mit investierten 231,8 Millionen Euro und der Handels- und Versandsektor. Die Medienbranche selber steckte 130,3 Millionen Euro in die Online-Werbung. 

"Mittlerweile finden Werbungtreibende aller Branchen relevante Zielgruppenpotenziale im Internet", sagt Paul Mudter, der Vorsitzende im Online-Vermarkterkreis (OVK) des BVDW. "Entsprechend ist auch eine branchenübergreifende Etablierung der Online-Werbung im Mediamix zu beobachten, wobei einige Wirtschaftsbereiche im vergangenen Jahr bereits einen beachtlichen Teil ihrer Budgets in klassische Online-Werbung investiert haben und dem Internet damit eine immer größere Rolle in ihren Kommunikationskonzepten einräumen. Der insgesamt hohe Ausgabenlevel ist ein klares Indiz für die zentrale Rolle des Internets in der Markenkommunikation."

Im vergangenen Jahr wurden laut OVK brutto 5,7 Milliarden Euro für Online-Werbung ausgegeben. Das sind ca. 20 Prozent des Gesamtwerbemarkts. Damit ist das Internet nach Bruttozahlen das zweitstärkste Werbemedium neben dem Fernsehen. Für das kommende Jahr werden Bruttowerbeinvestitionen von 6,3 Mrd. Euro prognostiziert. Als Ausblick prognostiziert der Verband: "Angesichts des über alle Branchen erkennbar stärkeren Online-Engagements ist in den kommenden Jahren von einer signifikanten Ausweitung der Online-Budgets auszugehen."

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