Euro-Krise im Februar Nr. 1 in TV-News

Fernsehen Die Schuldenkrise in Griechenland ist im Februar das Topthema in den Fernsehnachrichten gewesen. ARD, ZDF, RTL und Sat.1 berichteten insgesamt über zweieinhalb Stunden über das Thema, wie das Institut IFEM berechnete. Auf Platz zwei der meistbesprochenen Themen findet sich die Kältewelle, gefolgt vom Bürgerkrieg in Syrien. Bei den meistgezeigten Politikern führt Bundeskanzlerin Angela Merkel die Rangliste an, gefolgt von Ex- und neuem Bundespräsident: Christian Wulff und Joachim Gauck.

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Das Institut für empirische Medienforschung (IFEM) hat berechnet, dass die griechische Schuldenkrise die Liste der Topthemen in den Hauptnachrichten von ARD, ZDF, RTL und Sat.1 im Februar dominierte. Über die Euro-Krise wurde insgesamt 157 Minuten lang berichtet. Den zweiten Platz belegt die Kältewelle, die über Europa hin wegzog. Vor allem, weil das Thema bei "RTL aktuell" und den "Sat.1 Nachrichten" ganz oben rangierte. Bei "heute" nahm es Rang drei und bei der "Tagesschau" nur Rang sieben ein.
Ebenfalls ein überwiegend von den Privaten berichtetes Thema war der Tod von Sängerin Whitney Houston. Bei RTL und Sat.1 rangierte er auf Platz sieben, wobei er bei ARD und ZDF kein Top-10-Thema war.
Über den Bürgerkrieg in Syrien wurde insgesamt 106 Minuten lang berichtet. Die Kandidatur von Joachim Gauck zum Bundespräsidenten erreichte 84 Minuten, der Rücktritt von Christian Wulff 72 Minuten, bei den Nachrichten.
Bundeskanzlerin Angela Merkel war die präsenteste Politikerin in den News. Sie wurde von den vier Sendern insgesamt 149 Mal gezeigt. Ex-Bundespräsident Christian Wulff belegte im Februar mit 93 Auftritten Platz zwei. Joachim Gauck, Wulffs Nachfolger, liegt mit 77 Auftritten an Position drei.
Das IFEM ermittelte außerdem, dass der Themenbereich Gesellschaft/Justiz im Februar einem außergewöhnlich hohen Anteil an der Nachrichtenberichterstattung hatte. Hierzu wurden unter anderem Themen wie Flughafenstreiks, Demonstrationen und Gerichtsprozesse gezählt.

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