Google+: Bereits 100 Millionen aktive Nutzer

Publishing Google schlägt zurück: Die Internet-Suchmaschine begegnet der wachsenden Kritik an seinem jungen sozialen Netzwerk mit eindrucksvollen Zahlen. Bereits 100 Millionen Mitglieder nutzen Google – und zwar aktiv, ließ der wertvollste Internetkonzern der Welt gegenüber der New York Times durchblicken. Google-Vizepräsident Vic Gundotra ging sogar in die Offensive: Google+ sei das am schnellsten wachsende Produkt der Unternehmensgeschichte.

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Das saß: Zur "virtuellen Geisterstadt" sei Google+ verkommen, teilte das Wall Street Journal vorige Woche aus. Neuste Nutzungszahlen schienen die These des Murdoch-Blatts zu untermauern: Ganze drei Minuten würde ein Nutzer auf Google+ im Monat verbringen, hat das US-Marktforschungsunternehmen comScore ermittelt – bei Facebook seien es dagegen mehr sieben Stunden. 
Der wertvollste Internetkonzern der Welt wollte das so nicht stehen lassen: Die Erhebung des Marktforschers sei "dramatisch niedriger" als die eigenen Daten, erklärte eine Google-Sprecherin gegenüber dem WSJ. Bradley Horowitz, Vizepräsident des Produktmanagements, erklärte zudem, Google+ wachse nach jeder Messung, "die uns wichtig ist".
"Wir geben jetzt Gas"
Welche das sind, präzisierte nun Vic Gundotra, Google-Vizepräsident Engineering, gegenüber der New York Times: 100 Millionen Menschen würden demnach das gerade mal zehn Monate alte soziale Netzwerk im Monat nutzen – am Tag seien es immerhin noch 50 Millionen. "Wir haben niemals etwas schneller wachsen sehen", erklärte Gundotra und schob noch mal eine Breitseite in Richtung des WSJ nach: "Google+ ist keine Geisterstadt".
Im Gegenteil: Das soziale Netzwerk sei vielmehr so etwas  wie die Startrampe in die Zukunft der Suchmaschine. "Das ist die nächste Version von Google", erklärte Gundotra. "Alles wird upgegradet. Wir haben schon die User. Nun upgraden wir sie zu dem, was wir uns als Google 2.0 betrachten."

Mit entsprechendem Hochdruck wird die Neudefinierung von Google dann auch betrieben:  "Wir haben den Motor gerade erst angeworfen und geben jetzt Gas", hat Gundotra für Kritiker eine Kampfansage parat.

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