Döpfner antwortet CoBi-Mitarbeitern

Publishing Springer-Chef Mathias Döpfner hat auf das Schreiben der Mitarbeiter der Computer-Bild-Gruppe geantwortet. Die Belegschaft fordert die Rücknahme der Entscheidung, die Computer Bild-Gruppe aus der Axel Springer AG in eine eigenständige GmbH zu verlagern. In der Döpfner-Mail, die MEEDIA vorliegt, bekräftigt der Manager die Notwendigkeit, "rechtzeitig die Weichen für die Zukunft (zu) stellen".

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Döpfner schreibt den Mitarbeitern, die sich in einem Offenen Brief gegen die Ausgliederung der Gruppe in eine GmbH gewandt hatten, die AG müsse "den Moment relativer Stärke" nutzen. Die Computer Bild-Gruppe leide "seit vielen Jahren unter einem stark rückläufigen Vertriebs- und Anzeigenmarkt". Um das Ziel der "kurzfristigen Gewinnmaximierung", das die Angestellten ihrem Management vorgeworfen hatten, gehe es bei dieser Maßnahme nicht.  

Döpfner weiter: "Die Zusammenführung der Print- und Online-Redaktionen in der Computer Bild Digital GmbH ist dabei ein entscheidender, wirtschaftlich notwendiger Schritt." Der Unternehmenschef bittet "herzlich" um die Unterstützung der Mitarbeiter. Und schließt seine Antwort: "Ich bin sicher, dass infolge des nun angestoßenen Prozesses mittel- und langfristig neue Chancen für die Redaktion der Computer Bild-Gruppe entstehen werden."
Auf Nachfrage von MEEDIA führte Zeitschriften-Vorstand Andreas Wiele noch einmal aus, dass die Maßnahme auf die „besondere Situation“ bei der Computer Bild-Gruppe zurückzuführen seien. Zudem versichete er, dass „keine vergleichbaren Pläne“ für andere Verlagsbereiche existieren würden.

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