Müller-Hohenstein fordert Provision zurück

Fernsehen Die ZDF-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein sollte 2010 eigentlich "Schirmherrin des Weihenstephan-Qualitätsbeirats" werden. Da dem ZDF die Kampagne zu sehr nach Werbung aussah, verlagte von der Sportjournalistin das Engagement zu beenden. Nun fordert KMH von ihrem Ex-Berater die Provision von 19.000 Euro zurück.

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Katrin Müller-Hohenstein (KMH) warb zwar nicht explizit für die Produkte der Molkerei, trotzdem sei "ihr Internet-Auftritt auf den Seiten von Weihenstephan (…) nicht glücklich und kann nicht so bleiben," zitiert sueddeutsche.de  Aussagen des ZDF-Chefredakteur Peter Frey aus dem Jahr 2010. Er sei "nicht grundsätzlich dagegen, dass Kollegen Nebentätigkeiten ausüben, solange sie keinen werblichen Charakter haben".
Also beendete KMH damals die Zusammenarbeit mit der Molkerei. Jetzt fordert sie von ihrem damaligen Marketingberater Peter Olsson die Provision in Höhe von rund 19.000 Euro vor dem Landgericht München I zurück. In der Verhandlung machte der Anwalt der 46-Jährige klar, dass die Moderatorin Olsson geglaubt habe, dass der Vertrag mit Weihenstephan keine Werbung sei. Der Berater habe prüfen müssen, ob das Engagement sinnvoll sei. Ein Marketingmanager sei Makler und kein Jurist, der Verträge aufsetzt, hielt Olsson Anwalt dagegen.
Eine Entscheidung in dem Streit wird für den 29. März erwartet.

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