Würdeloser Wulff pusht Spiegel-Verkäufe

Publishing Mit dem zweiten Cover zur Wulff-Affäre innerhalb von wenigen Wochen war der Spiegel deutlich erfolgreicher als mit dem ersten: "In Amt und Würden" titelte das Magazin am 9. Januar - das "Würden" war dabei durchgestrichen. Im Einzelverkauf an Kiosk & Co. fanden sich 351.281 Abnehmer für die Ausgabe, die damit den besten Einzelverkauf seit neun Wochen erreichte. Der Focus landete mit seiner Nummer 2/2012 immerhin bei 118.031, der stern kam nur auf schwache 245.726 Kiosk-Verkäufe.

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Der erste Spiegel-Titel zur Wulff-Affäre (Headline: "Der falsche Präsident") erreichte am 17. Dezember noch 315.415 Einzelverkäufe – ein recht unbefriedigender Wert. Ausgabe 2/2012 kam nun also auf 351.281 Kiosk-Abnehmer und damit auf rund 20.000 mehr als im 12-Monats-Durchschnitt.

Auch der Focus hatte die Wulff-Affäre auf dem Titel, allerdings nur auf dem unteren Drittel des Covers. "Die Wulff-Krise: Neue Fragen" stand dort, auf den oberen zwei Dritteln der Seite ging es aber um "Ich will es! Die besten Methoden der Selbstmotivation". 118.031 fanden das interessant genug, um am Kiosk zuzuschlagen – ein solides Ergebnis für das Burda-Magazin und das zweitbeste der vergangenen zehn Wochen.

Klar unter dem Soll blieb hingegen der stern. Das Thema "10 Jahre Euro" interessierte deutlich weniger potenzielle Käufer als in der Vergangenheit: 245.726 Einzelverkäufe erreichte man mit einem Einkaufswagen auf dem Cover und der Titzelzeile "10 Jahre Euro – Die Wahrheit über die Preise" -das ist das viertschwächste Ergebnis seit Start der IVW-Heftauflagenmessung Mitte der 1990er Jahre.

Sämtliche Einzelauflagen von Spiegel, stern und Focus können Sie jederzeit mit unserem Cover-Check-Tool recherchieren.

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